Hardware-Nachtrag

Aktuelles Mainboard für Eigenbau-Server

Praxis & Tipps | Tipps & Tricks

Wer erst jetzt den Selbstbau-Vorschlag für einen Heim-Server aus c’t 23/11 umsetzen möchte, braucht ein anderes Mainboard – das alte liefert Intel nicht mehr. Auch bei den Festplatten und in Bezug auf UEFI hat sich einiges getan.

Bastler bekommen die Schnelllebigkeit der PC-Branche besonders stark zu spüren: Hat man sich endlich eine attraktive Konfiguration zusammengesucht, sind plötzlich einige Komponenten nicht mehr zu beschaffen. Das trifft auch c’t-Bastelvorschläge, obwohl wir bei der Auswahl versuchen, dem vorzubauen. Gleich doppelt hat es den leisen und genügsamen Heim-Server aus c’t 23/11 [1] erwischt: Intel liefert das besonders sparsame Mainboard DB65AL nicht mehr und auch die im Oktober 2011 ausgewählten 2-TByte-Festplatten aus der Hitachi-Serie Deskstar 5K3000 waren zwischenzeitlich schlecht lieferbar. Mittlerweile zahlt man bei einigen 3-TByte-Festplatten weniger pro Gigabyte, muss dann aber unter Umständen mit UEFI kämpfen. Wir erklären die Fallstricke und haben Mainboard-Alternativen ausprobiert.

Mainboard

Das DB65AL hatten wir vor allem wegen seiner sehr niedrigen Leistungsaufnahme im Leerlauf ausgewählt. Mit dem empfohlenen 80-Plus-Netzteil, dem Celeron G530, 4 GByte Hauptspeicher und einer Solid-State Disk sind unter Windows Home Server 2011 (WHS11) Minimalwerte von 17 Watt erreichbar. Das schaffen nur sehr wenige Desktop-PC-Mainboards. Für einen Heim-Server mit mehreren 3,5-Zoll-Festplatten ist das freilich bloß ein theoretischer Wert: Selbst sparsame Laufwerke dieser Baugröße steigern die Leistungsaufnahme des Systems um jeweils etwa 4 bis 5 Watt – mit zwei Disks werden also schon 27 Watt fällig [1]. ...

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