Vorsicht, Bremse

Den richtigen Breitbandtarif finden

Test & Kaufberatung | Marktübersicht

Breitbandanschlüsse werden immer schneller, die Telekommunikationsfirmen bauen ihre Netze kontinuierlich aus. Für weiterhin günstige Preise sorgt ein harter Wettbewerb. Wer jetzt in einen neuen Tarif wechselt, kann viel Geld sparen oder die Leistung des Anschlusses aufstocken. Aber aufgepasst: Gerade bei den besonders schnellen Anschlüssen drosseln immer mehr Anbieter das Tempo, wenn man ein bestimmtes Datenvolumen überschreitet.

Die Internet-Provider überbieten sich gegenseitig mit immer höheren Geschwindigkeiten. ADSL2+-Anschlüsse mit 16 MBit/s sind nur noch preiswerte Grundleistung, mit VDSL (25 bis 50 MBit/s), TV-Kabel (bis zu 150 MBit/s) und Glasfaser (50 bis 200 MBit/s) bieten sie für geringe monatliche Entgelte Bandbreiten an, die bis vor wenigen Jahren zu zigfach höheren Preisen nur für professionelle Anwender erschwinglich waren.

Die enormen Bandbreiten verändern das Nutzungsverhalten der Anwender grundlegend. Daten, die früher auf CD oder DVD gebrannt oder auf einem USB-Stick gespeichert und weitergegeben wurden, werden nun online ausgetauscht. Sharehosting-Dienste und Online-Speicher finden immer mehr Nutzer; das Backup wichtiger Daten wandert in die Cloud. Die Anbieter tragen dem Rechnung und verbessern den Upstream. Lag das Verhältnis von Up- zu Downstream bei ADSL noch bei 1:16, ist es bei VDSL schon auf 1:5 gefallen. Bei den neuen Glasfaseranschlüssen der Telekom liegt es gar bei 1:2. Nur bei den TV-Kabelanbietern ist der Trend noch nicht angekommen: Dort müssen sich die Kunden immer noch mit Up-/Downloadverhältnissen von 1:16 bis 1:32 herumärgern und lange warten, wenn sie E-Mails mit Anhängen oder große Dateien verschicken. ...

Sie möchten wissen, wie es weitergeht?

Als c't-Plus-Abonnent gratis lesen

Anmelden als c't-Plus-Abonnent

Anzeige