Einkauf mit Fernweh

Kamera-Schnäppchen gerät zum Totalverlust

Wissen | Vorsicht, Kunde

Auch wenn der Web-Auftritt perfekt eingedeutscht sein mag, bleibt der Einkauf bei ausländischen Anbietern oft mit einem besonderen Risiko verbunden. Aus einem vermeintlichen Schnäppchen kann schon mal ein Problemfall werden, wenn die Ware einfach nicht ankommt und das im Voraus bezahlte Geld futsch ist.

Es war kurz vor Weihnachten 2011, und Bodo W. aus Stuttgart wollte sich ein besonderes Geschenk machen. Schon lange liebäugelte der Fotoamateur mit einer J1 von Nikon, doch so ein Schmuckstück ist nicht gerade billig – zusammen mit einem 10-mm-Weitwinkel- und einem 10-30er-Zoom-Objektiv sollte es im einschlägigen Versandhandel gut 660 Euro kosten. Dann entdeckte Bodo W. im Internet eine deutlich günstigere Quelle: Der Versender Sale-point.com bot das Set zum „Tagespreis“ von nur 525 Euro an.

Inklusive versichertem Versand sollte der Stuttgarter 534, 47 Euro zahlen, das schien ihm ein gutes Geschäft zu sein. Die Kamera sei auf Lager und würde bei sofortiger Bestellung noch bis zum 24. Dezember zugestellt, so hieß es auf der Webseite. Bodo W. bestellte die Kamera am 14. Dezember. Er bezahlte sofort per Kreditkarte, damit die Lieferung auch wirklich bis Weihnachten klappte. ...

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