AMD Trinity bei Aldi

Medion-Akoya-PC liefert spieletaugliche Grafikleistung

Trends & News | News

Aldi liefert hierzulande den wohl ersten Desktop-PC mit Trinity-Chip von AMD. Der Serie-A-Prozessor mit Bulldozer-Technik enthält zwar eine vergleichsweise flotte GPU, bekommt aber trotzdem Unterstützung von einer zusätzlichen Grafikkarte.

Für die Desktop-PC-Mittelklasse hat AMD die Accelerated Processing Units der Serie A entwickelt: Diese APUs vereinen CPU-Kerne mit einer GPU auf demselben Siliziumchip. Die Mobilversionen der aktuellen Serie-A-Generation mit dem Codenamen Trinity sind schon in Notebooks zu finden [1], die Desktop-Ausführungen liefert AMD jedoch zunächst nur an PC-Hersteller. Als eine der ersten Firmen setzt Medion den A8-5500 ein, und zwar im Akoya P4210 D, den Aldi am 9. Juli für knapp 500 Euro ins Angebot nahm.

Die vier CPU-Kerne des A8-5500 rennen mit nominell 3,2 GHz und erreichen per Turbo maximal 3,7 GHz. Die eingebaute Radeon HD 7560D umfasst 256 Shader-Cores der HD-6000-Generation, die mit bis zu 760 MHz takten. Trotzdem hat Medion noch eine zusätzliche GPU eingebaut: eine Radeon HD 7670 mit 1 GByte GDDR5-Speicher. Diese Karte ist ein spezielles OEM-Produkt – also wie der A8-5500 bisher nicht im Einzelhandel erhältlich – und arbeitet mit demselben GPU-Chip (Turks) wie die 2011 vorgestellte Radeon HD 6670. Eine vergleichbare Karte würde im Einzelhandel ungefähr 80 bis 95 Euro kosten. ...

Sie möchten wissen, wie es weitergeht?

Als c't-Plus-Abonnent gratis lesen

Anmelden als c't-Plus-Abonnent

Anzeige
Anzeige