Roter Ausblick

Planungen zu RHEL 7 und neue Produkte von Red Hat

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Red Hat hat auf seiner Hausmesse Produkte für hybride Clouds vorgestellt und einige Details zum Funktionsumfang von RHEL 7 verraten.

Red-Hat-Chef Jim Whitehurst auf der diesjährigen Red-Hat-Hausmesse, bei der Details zur nächsten RHEL-Generation bekannt wurden.

Vom 26. bis 29. Juni hielt Red Hat in Boston seine Hausmesse „Red Hat Summit and JBossWorld 2012“ ab. Zu den in den Konferenzvorträgen angesprochenen Themen gehörten die Pläne zur siebten Generation von Red Hat Enterprise Linux (RHEL). So soll die Distribution auf Fedora 18 basieren, das für November geplant ist; eine erste öffentliche Beta von RHEL 7 will Red Hat im ersten Halbjahr 2013 veröffentlichen.

Bei RHEL 7 will Red Hat die Linux Container (LXC) voll unterstützen und das XFS-Dateisystem soll bis zu 500 TByte große Laufwerke handhaben. Sowohl für Daten- als auch für Boot-Partitionen soll die Distribution Btrfs, Ext4 und XFS unterstützen. Welches der drei Standard-Dateisystem wird und ob der Red-Hat-Support den Einsatz von Btrfs abdeckt, wurde nicht bekannt. Red-Hat-Manager Jim Totten sagte im Gespräch mit c’t, man beobachte die Entwicklung von Btrfs und werde es offiziell unterstützen, sobald es einsatzbereit sei. Totten wollte sich auch nicht festlegen, ob RHEL 7 noch 2013 erscheine; die Distribution werde freigegeben, wenn sie solide sei. Als Boot-Loader ist Grub 2 vorgesehen, als Init-System Systemd. Die Red-Hat-Mitarbeiter sagten nicht, ob es RHEL 7 auch in einer Version für ARM geben wird – sie verwiesen lediglich darauf, dass man bei der ARM-Version von Fedora helfe und unter anderem die Java-Performance auf ARM-Kernen optimiere. ...

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