Testballon

Workstation im All-in-One-Format

Test & Kaufberatung | Test

Mit der Z1 will HP professionelle Workstation-Technik mit dem Konzept eines All-in-One-PC vereinen und hat dafür einige Tricks auf Lager.

Workstation. Wer beim Klang dieses Wortes an einen großen, schweren und mitunter lauten Tower denkt, der unter dem Schreibtisch wie ein Berserker rechnet und nebenbei die Füße wärmt, liegt bei der Z1 weit daneben. Mit ihr wagt HP ein mutiges Experiment und verpackt klassische Workstation-Technik in das Gehäuse eines All-in-One-PCs. Besitzer von iMac und Co. sollten aber nicht gleich „Alter Hut!“ schreien, denn hinter dem 27"-Display verbirgt sich modulare Workstation-Technik, erreichbar mit wenigen Handgriffen – ganz ohne Schraubendreher oder gar Spachtel. Drückt man das Display in die Waagerechte und betätigt die zwei Riegel an der Unterseite, klappt die Z1 auf und präsentiert ihr aufgeräumtes Innenleben. Eine Gasdruckfeder hält den Deckel offen und lässt ihn beim Schließen sanft heruntergleiten. Dann muss man allerdings einige Kraft aufwenden, um die 22 kg schwere Z1 wieder aufzurichten.

Innenleben

In unserer Testkonfiguration der Z1 arbeitet ein Xeon E3-1280 von Intel, sprich ein Quad-Core der Sandy-Bridge-Generation mit 3,5 bis 3,9 GHz Taktfrequenz und 95 Watt TDP. Er ähnelt dem Consumer-Chip Core i7-2700K, bietet aber keine integrierte Grafikeinheit und stattdessen die Intel-„Technologien“ vPro, VT-d und TXT. In die vier DIMM-Slots passen bis zu 32 GByte DDR3-Speicher, geschützt per ECC. ...

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