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Schloss für Retina-MacBook-Pro

Mit dem MacBook Pro Lock (Retina) Security Case Bundle lässt sich Apples neues High-End-Notebook anketten. Mit herkömmlichen Lösungen ist das nicht möglich, weil das neue MacBook Pro keinen Anschluss für Kensington-Schlösser besitzt. Die Sicherheitslösung von Maclocks besteht aus einer Bodenplatte aus Acrylglas, die mit dem Notebook verbunden wird. Das beiliegende circa 1,8 m lange Stahlkabel wird an der rechten hinteren Ecke der Kunststoffplatte angeschlossen. Das „Smart Skin“ wiegt 160 Gramm und ist für knapp 70 US-Dollar angekündigt. (jra)

Apple-Rechner ohne Öko-Logo

Apple hat die Teilnahme am Umwelt-Zertifizierungs-Programm EPEAT beendet. Das berichtet die gleichnamige US-Non-Profit-Organisation. Offenbar gilt der Rückzug nicht nur für neue Macs. Auch Geräte, die mit dem EPEAT-Label bereits ausgezeichnet waren, sind in der Datenbank nicht mehr zu finden.

Indes verweist Apple auf die strengere EnergyStar-5.2-Zertifizierung, an der man weiter festhalte, nennt aber keine konkreten Gründe für den EPEAT-Verzicht.

Mit diesem Schritt muss Apple möglicherweise auf US-Behörden als Großabnehmer verzichten. Die US-Regierung hat 2007 festgelegt, dass Bundesbehörden nur noch Hardware mit EPEAT-Label beschaffen dürfen. Ausnahmen sind lediglich erlaubt, wenn in einem Produktumfeld gar keine EPEAT-Zertifikate ausgestellt wurden.

EPEAT-CEO Robert Frisbee spekuliert gegenüber dem Wall Street Journal, dass das neue Retina-MacBook Pro Ursache für den Sinneswandel gewesen sein könnte. Das Produkt sei wegen verklebter Bauteile wie Akku und Display nur schwer zu demontieren und verstoße damit gegen EPEAT-Kriterien. Ob die Bauweise nun tatsächlich auf weniger Umweltverträglichkeit schließen lässt, steht indes auf einem anderen Blatt. Zwar müssen vor dem Recycling Akku und Gehäuse aufwendig voneinander getrennt werden, doch stehen dem geringere Umweltbelastungen in der Produktion gegenüber. (jra)

Apple-Patent für Video-Brillen-Technik

Apple wurde ein bereits 2006 angemeldetes Patent für Videobrillen zugesprochen. Das Patent mit der Nummer 8,212,859 beschreibt eine Brille mit eingebauten Displays, deren Einfassungen sich farblich an das dargestellte Bild anpassen. Apple will damit einen Tunnelblick durch die nah am Auge platzierten Anzeigen verhindern, der bei einigen Nutzern zu Übelkeit und Unbehagen führt. Erfinder sind John G. Tang und Tony Fadell. Letzterer war maßgeblich an der iPod-Entwicklung beteiligt, arbeitet inzwischen aber nicht mehr bei Apple. Die in der Patentschrift beschriebene Brille ist nicht vergleichbar mit der kürzlich von Google vorgestellten Augmented-Reality-Brille Project Glass, die dem Anwender unterwegs Informationen ins Blickfeld einblenden soll. (jra)

SSD-Austausch-Kit für MacBook Air

Der Zubehörspezialist OWC bietet Ausstausch-SSDs für das MacBook Air im Paket mit einem Gehäuse für die ausgebauten Massenspeicher an. Die Hülle ist in Farb- und Formgebung dem Design der Apple-Notebooks angeglichen und mit einer USB-3.0-Schnittstelle ausgestattet. Die Ersatz-SSDs der Mercury-Pro-Auroa-Kits sind für das MacBook Air aus dem Jahr 2011 bestimmt und mit 120, 180, 240 oder 480 GByte Kapazität zu Preisen zwischen rund 200 und 800 US-Dollar erhältlich. Laut Hersteller sollen die via SATA 6G angebundenen Massenspeicher Übertragungsraten bis zu 500 MByte pro Sekunde erreichen.

Für MacBook-Air-Modelle des Jahres 2010 bietet OWC Austausch-Kits mit 180, 240 und 480 GByte an, die zwischen 270 und 780 Euro kosten. Die Bandbreite dieser SSDs beträgt bis zu 275 MByte/s. Zum Lieferumfang gehören neben der SSD und dem Gehäuse auch das benötigte Werkzeug.

Für die jüngste MacBook-Air-Generation gibt es noch keine Austauschspeicher, da Apple bei diesen Geräten einen neuen proprietären Anschluss verwendet. (jra)

Mac-Notizen

Unter neuem Namen will das Unternehmen Modbook im Herbst erneut ein Mac-OS-X-Tablet auf den Markt bringen. Dazu baut die Firma Displays mit Wacom-Technik in die 13,3-Zoll-MacBooks ein, um sie für die Stiftbedienung fit zu machen.

Apples Hardware-Chef Bob Mansfield wird demnächst seinen Posten an seinen Stellvertreter Dan Riccio übergeben. Mansfield verabschiedet sich nach 13 Jahren bei Apple in den Ruhestand. Er war für alle wichtigen Hardware-Produkte zuständig und vielen Apple-Fans bekannt durch Auftritte auf Keynotes und in Werbespots.

Am 24. Juli um 23 Uhr (MEZ) wird Apple die Zahlen für das dritte Quartal 2012 bekannt geben. Die Telefonkonferenz kann per QuickTime-Stream verfolgt werden.

Weil Snow Leopard im Chinesischen „Xuebao“ heißt, droht Apple eine Markenklage in China. Der gleichnamige Zahnpasta- und Reinigungsmittel-Hersteller möchte von Apple mindestens 500 000 Yuan (80 000 US-Dollar) sowie eine Entschuldigung. Begründet wird die Klage mit der Konkurrenzsituation im Hard- und Softwarebereich. Das chinesische Unternehmen produziert unter anderem auch Touchscreen-Werbedisplays.

Avid Technology trennt sich von seiner Mac-Musik-Software M-Audio. Käufer ist der Reseller InMusic, der auch die Produkte Alesis, Numark und Ion Audio vertreibt.

Tragant bietet unter dem Namen Dlock schwarze und weiße Thunderbolt-Kabel verschiedener Längen an. Mit Preisen zu 45 Euro (0,5 Meter), 50 Euro (1 Meter) und 65 Euro (3 Meter) sind sie ähnlich teuer wie Apples zwei Meter langes Kabel. Im Kurztest funktionierten alle drei ohne Probleme, die Stecker mit den Transceivern wurden aber ebenfalls sehr warm.

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