Hohler Zahn

Bluetooth 4.0 in der Praxis

Praxis & Tipps | Praxis

Jede Neuankündigung im Bereich Mobilfunk schmückt sich mit dem Hinweis auf die Unterstützung von Bluetooth 4.0 (Low Energy). Doch die ersten Erfahrungen mit der stromsparenden Funktechnik sorgen für Ernüchterung.

Lange mussten wir auf den konkreten Einsatz von Bluetooth 4.0 warten. Nun sind mit Polars H7 und Wahoo Fitness’ BlueHR seit kurzem die ersten Herzfrequenzmesser mit der stromsparenden Variante der Nahfunktechnologie erhältlich. Laut der hinter Bluetooth stehenden Special Interest Group (SIG) sind diese Geräte „Bluetooth Smart“, die passenden Empfänger „Bluetooth Smart Ready“. Letztere können Smartphones, Sportuhren, Tablets und Desktop-Rechner sein – und sogar Fernsehgeräte, sofern diese mit den passenden Funkchips ausgestattet sind. Passend dazu präsentiert die Bluetooth SIG auf einer eigens eingerichteten Website eine Reihe von Low-Energy-Geräten [1]. Und dort kann man auch nachlesen, dass weitere Anwendungsbereiche von LE etwa Medizin, Heimautomation, Autoelektronik und Sicherheitssysteme sind.

Beschäftigt man sich allerdings etwas genauer mit dem Thema, stößt man im Internet schnell auf etliche Foreneinträge von Anwendern, die ihre Gurte einfach nicht mit Smart-Ready-Empfängern wie Samsungs Galaxy S3 oder der HTC-One-Reihe zum Laufen bekommen. Polar und Wahoo selbst geben als Empfänger tatsächlich nur Apples iPhone 4S an und raten aktuell mehr oder minder offen von Android-Smartphone mit Bluetooth 4.0 als Empfänger ab. Andere User suchen wiederum vergeblich nach laut SIG-Seite erhältlichen Produkten wie der Casio-Uhr G-Shock GB 6900 – um letztlich festzustellen, dass diese tatsächlich weltweit noch gar nicht im Handel ist. Da ist so manchem mittlerweile die Freude an Bluetooth LE vergangen. ...

Sie möchten wissen, wie es weitergeht?

Als c't-Plus-Abonnent gratis lesen

Anmelden als c't-Plus-Abonnent

Anzeige
Anzeige