Neue Wege

PCI Express soll SSDs aus der SATA-Klemme befreien

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Solid-State-Disks lassen nicht nur magnetische Festplatten alt aussehen, sondern auch deren Schnittstellen. So bremst selbst die dritte SATA-Generation mit ihren maximal 600 MByte/s moderne SSDs aus.

Der Engpass betrifft sowohl die beliebten Consumer-SSDs im 2,5-Zoll-Format als auch Server und die dort übliche SAS-Schnittstelle: Die 1,2 GByte/s, die die kürzlich vom T10-Gremium aus der Taufe gehobene dritte SAS-Generation durchleitet, verblassen gegenüber den 2 GByte/s von Intels SSD 910. SAS erlaubt zwar die Bündelung von zwei Kanälen, doch auch das lässt wenig Raum für die rasante Entwicklung bei Flash-Speicher.

Noch schnellere und trotzdem günstige serielle Interconnects zu entwickeln, erfordert allerdings mittlerweile gewaltigen Aufwand. Deshalb sieht die Zukunft von SATA (und auf Dauer vielleicht sogar SAS) düster aus. Parallele Schnittstellen stellen aufgrund von diversen elektrotechnischen und physikalischen Beschränkungen schon länger keine Alternative mehr dar und optische Interconnects bringen neue Probleme: hohe Kosten, Empfindlichkeit gegen Schmutz und Bruch der Abwärtskompatibilität. ...

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