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Thunderbolt-Erweiterungsboxen

Sonnet und OWC haben externe Erweiterungsboxen vorgestellt, in die man PCIe-Karten stecken kann und die per Thunderbolt an den Mac angeschlossen werden. Beide nehmen eine PCIe-2.0-Karte halber Länge und voller Bauhöhe auf, die bis zu 8 Lanes (x1 bis x8) nutzen können. Sie darf aber nicht über die Breite eines Slots hinausgehen.

An nutzbaren Karten für die Echo Express SE nennt Sonnet unter anderem Fibre-Channel-Erweiterungen, A/V-Capture-Geräte oder RAID-Controller. OWC nennt als Anwendung für sein Mercury Helios Expansion Chassis die hauseigene SSD-Steckkarte Mercury Accelsior. Sonnet verlangt 421 Euro, OWC 380 US-Dollar.   Wer leistungsstärkere Steckkarten nutzen möchte, findet bei Sonnet für 600 Euro auch eine Echo-Express-Box für eine x16-Karte halber Länge. Die Profi-Version namens Echo Express Pro für 800 Euro hat Platz für zwei x16-Karten mit voller Länge. Alle vier Erweiterungsboxen haben ein eigenes Netzteil und jeweils zwei Thunderbolt-Buchsen, sodass man sie in eine Kette hängen kann. (jes)

OS X 10.8: Nicht perfekt

Nach nur vier Tagen im Handel meldete Apple den dreimillionsten Download von OS X 10.8, Codename Mountain Lion. Dies sei der erfolgreichste Start einer OS-X-Version in der Firmengeschichte, jubelte der Hersteller.

Allerdings haben die Anwender nicht nur Grund zur Freude: Wie häufig bei der ersten Version eines Betriebssystem-Updates, gab es auch beim Start von Mountain Lion die ein oder andere Stolperfalle. Einige Nutzer klagten beispielsweise über deutlich kürzere Akkulaufzeiten als mit OS X Lion. In einigen Fällen soll der MacBook-Akku doppelt so schnell zur Neige gehen wie zuvor. Zudem berichten einige über stärkere Wärmeentwicklung bei ihren MacBooks und häufig hochdrehende Lüfter.

An anderen Stellen spielte die zurückgekehrte Funktion „Speichern unter“ verrückt. Sie soll ein geändertes Dokument unter neuem Namen speichern, die Original-Datei aber unberührt lassen. Genau das funktioniert aber im neuen System nicht: Nach dem Sichern enthalten beide Dateien den jeweils neuesten Stand.

Über weitere Probleme und deren Lösung berichtet Mac & i online in seiner FAQ (siehe c’t-Link). (mst)

Kompaktanlage mit Airplay

Im Formfaktor einer klassischen Stereo-Anlage präsentiert sich Denons D-F109, die dank Netzwerk-Baustein AirPlay- und DLNA-Streaming-fähig ist. Außer über WLAN kommt Musik auch über Internet-Radio, USB-Stick oder CD-Player auf die Boxen. Das System spielt neben WMA und MP3 auch Lossless-Formate wie FLAC ab. Für die komplette Anlage inklusive Receiver, CD-Player und zwei Boxen verlangt Denon knapp 1000 Euro, rund 400 Euro kostet allein der Netzwerk-Player, der auf den Namen DNP-F109 hört. Ab September soll die Anlage im Handel sein. (jra)

Auto-Kit fürs iPhone

TomTom hat sein „Hands-free Car-Kit for iPhone“ überarbeitet. Neben verbesserter Sprachqualität bietet es eine neue Halterung, die auch ein iPhone mit Hülle fassen soll. Die integrierte Freisprecheinrichtung hat einen 2 Watt Lautsprecher und ein Mikrofon, das man mittels Kabel näher am Sprecher platzieren kann. Sie verbindet sich über Bluetooth mit dem iPhone. So kann man es über die Taste zur Rufannahme – ohne es einstecken zu müssen – fernbedienen. Einen zusätzlichen GPS-Chip hat der Hersteller beim neuen Modell weggelassen.

Die Halterung wird als Standardversion für 100 Euro und als Navigationsset für 150 Euro angeboten. Letzterem liegt ein Gutscheincode für die TomTom-iOS-App mit Kartenmaterial für Westeuropa bei, die separat 70 Euro kostet. (ohu)

FireWire-Adapter erhältlich

Anfang August hat Apple den Thunderbolt-auf-FireWire-Adapter in den Apple Store aufgenommen. Der Adapter bietet einen FireWire-800-Anschluss, der angeschlossene Peripheriegeräte mit bis zu 7 Watt Strom versorgen kann. Voraussetzung ist ein Mac mit Thunderbolt-Anschluss und mindestens OS X 10.7.4.

Neben dem für Gigabit-Ethernet ist dies der zweite Thunderbolt-Adapter, den Apple auf der WWDC-Keynote im Juni gemeinsam mit dem Retina-MacBook-Pro angekündigt hatte. Er kostet wie das Pendant mit Gigabit-Ethernet 29 Euro. Der Adapter hat noch eine Lieferzeit von über fünf Werktagen und wird bisher auch weder als Zubehör zum MacBook Pro mit Retina-Display noch zum MacBook Air aufgeführt. Bei Redaktionsschluss fand man ihn ausschließlich unter Mac-Zubehör/Kabel. Für den Versand fordert Apple knapp 6 Euro. (jes)

Mac-Notizen

Zahlreiche Entwickler haben ihre Software an Mountain Lion angepasst. Darunter Marcel Bresink mit Version 4.9 seines kostenfreien TinkerTool, das viele versteckte Funktionen in OS X freischaltet. Das ebenfalls kostenfreie Apple-Mail-Plug-in Herald zeigt eine Vorschau eintreffender E-Mails an, auf Wunsch nur die ausgewählter Absender. Auch der Bildbetrachter ACDSee Pro ist nun mit dem neuen System kompatibel.

Ab Version 2.0 kann der Bildschirm-Recorder ScreenX auch einen Zweitbildschirm erfassen oder alternativ nur eine Selektion aus beiden aufzeichnen. Die Software kostet im Mac App Store knapp 8 Euro. 

EverCode verwaltet und speichert Code-Schnipsel inklusive Syntax-Einfärbung in der Evernote-Cloud. So können diese mit mehreren Rechnern synchronisiert werden. Der Helfer kostet rund 4 Euro im Mac App Store.

Das kostenlose Tool Hiss für Mountain Lion lenkt Growl-Benachrichtigungen in die Mitteilungszentrale von OS X 10.8 um. Growl selber darf dann aber nicht installiert sein. Hiss befindet sich noch im Beta-Stadium.

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