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Kasten: App-Notizen Google hat das Ende seiner Podcast-App-Listen verkündet und empfiehlt Nutzern, sich im Play Store nach Alternativen umzusehen. In Frage kommen zum Beispiel Pocket Casts, BeyondPod und Podkicker. Die Android-App von SeatGuru...

Android-Dateimanager mit Drag & Drop

Der Android-Dateimanager Solid Explorer von Krzysztof Glodowski läuft noch in der Betaphase, macht aber bereits einen guten Eindruck. Sein größter Vorteil ist das Layout: Hält man das Smartphone oder Tablet im Querformat, zeigt er zwei voneinander unabhängige Spalten, zwischen denen man Dateien und Ordner per Drag & Drop verschieben kann. Dadurch kommt man oft schneller zum Ziel als etwa mit dem Konkurrenten Astro. Außerdem sieht Solid Explorer schick aus. Auch die Cloud-Anbindung überzeugt. Dropbox, Box, Google Drive und SkyDrive kann man bequem durch Eintippen der Zugangsdaten anzapfen. Darüber hinaus versteht die App die Protokolle SMB, SFTP und FTP.

Man kann Dateien in ZIP- und TAR-Archive packen und optional mit einem Passwort schützen. Wer sich nicht durch die Ordnerstruktur hangeln möchte, findet Inhalte auch mit der Suchfunktion sehr schnell.

(cwo)

Apps für die eigene Cloud

Bei Owncloud ist der Name Programm: Mit der Software richtet man Cloud-Dienste auf einem eigenem Server oder Webspace ein, anstatt seine Daten amerikanischen Anbietern anzuvertrauen. Nun hat Owncloud Apps für Android und iOS vorgestellt, mit denen man vom Smartphone und Tablet aus ähnlich bequem auf seinen privaten Webspeicher zugreift wie auf Dropbox, Google Drive oder iCloud.

Mit den Apps durchsucht und löscht man Dateien und Ordner auf dem Server, legt Verzeichnisse an und lädt Dateien hoch. Unter Android integriert sich die App in die Funktion „Senden an“ und synchronisiert automatisch im Hintergrund. Auf iOS-Geräten muss man die Synchronisation manuell anstoßen. Der Zugriff erfolgt auf Wunsch SSL-gesichert.

Der Owncloud-Server verwaltet darüber hinaus Kalendereinträge und Kontakte. Diese Informationen bringen die neuen Apps nicht aufs Mobilgerät, aber man kann via CalDAV und CardDAV auf sie zugreifen. Der Kalender und das Adressbuch von iOS beherrschen das von Haus aus, Android-Nutzer benötigen zusätzliche Apps. Die Owncloud-Apps stehen bei Google Play und in Apples App Store für je 79 Cent zum Download bereit. Für Windows, Mac OS und Linux gibt es ebenfalls Clients.

Im c’t-Test präsentierte Owncloud sich als brauchbare Alternative zu Dropbox & Co. Der Artikel in Heft 10/12 (Seite 66) liefert auch eine kurze Installationsanleitung für den Server. In der kommenden Ausgabe erklärt c’t, wie man Owncloud auf einem NAS installiert. (cwo/lmd)

iPhone-Chor

Mit Seedio schaltet man mehrere iPhones und iPads zu einer Anlage zusammen: Die App streamt Musik an iOS-Geräte, die im selben WLAN angemeldet sind. Theoretisch geben bis zu 150 iPhones und iPads die Songs des Senders synchron wieder, versprechen die Entwickler. Seedio funktioniert auch, wenn ein iPhone das WLAN mit der Funktion „Persönlicher Hotspot“ selbst bereitstellt, dann können immerhin bis zu fünf Geräte mithören. So ersetzt die App zum Beispiel beim Picknick den Ghettoblaster.

Der Sender kann Songs oder Wiedergabelisten aus seiner lokalen Bibliothek abspielen oder YouTube-Videos – die App überträgt deren Tonspur. Zum Empfangen ist die App ebenfalls erforderlich. Sie zeigt eine Liste aller gespielten Titel, die dann entweder im iTunes Store gesucht oder auf YouTube angesehen werden können. Seedio ist zurzeit kostenlos, bald soll es aber zwei Versionen geben: eine Vollversion für 2,39 Euro und eine Gratisversion, die lediglich empfängt. (Leo Becker/cwo)

App-Notizen

Google hat das Ende seiner Podcast-App-Listen verkündet und empfiehlt Nutzern, sich im Play Store nach Alternativen umzusehen. In Frage kommen zum Beispiel Pocket Casts, BeyondPod und Podkicker.

Die Android-App von SeatGuru zeigt Sitzpläne von Flugzeugen und hilft dadurch, einen guten Platz zu erwischen.

Apple liefert das für Herbst erwartete iOS 6 ohne YouTube-App aus. Nutzer können über den Browser auf die Videoplattform zugreifen, außerdem dürfte YouTube demnächst eine Ersatz-App anbieten.

Spiegel TV bietet eine kostenlose iPad-App. Man kann sich aus diversen Themenbereichen wie History, Menschen und Auto sein eigenes Programm zusammenstellen oder einfach berieseln lassen.

Google hat seine iPhone-App für Gmail aktualisiert: Sie scrollt nun flüssiger und legt angehängte Fotos auf dem iPhone ab.

Unter den Hunderten von Wetter-Apps für das iPhone sticht Partly Cloudy mit einer netten Idee hervor: Man dreht einen Uhrzeiger bis zur gewünschten Zeit und sieht die Vorhersage auf dem Zifferblatt. Die App kostet 0,79 Euro.


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