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Robuste HD-Action-Cams Klein und unauffällig soll die Action-Cam Raptor-7203 HD auch Aufnahmen in riskantem Umfeld und aus ungewöhnlichen Perspektiven erlauben. Ein Metallgehäuse schützt die Kamera beim Einsatz am Fahrradhelm oder beim Klettern, im...

Robuste HD-Action-Cams

Klein und unauffällig soll die Action-Cam Raptor-7203 HD auch Aufnahmen in riskantem Umfeld und aus ungewöhnlichen Perspektiven erlauben. Ein Metallgehäuse schützt die Kamera beim Einsatz am Fahrradhelm oder beim Klettern, im funkgesteuerten Modellauto oder Hubschrauber. Die dazu notwendigen Halterungen liegen mit im Paket.

Das mit 56 mm × 21 mm × 20 mm kaum daumengroße Gehäuse enthält eine winzige Fixfokus-Optik sowie die Technik, um Videosequenzen mit 1280 × 720 Pixeln und 25 Bildern/s zu erzeugen. Ein Display fehlt; gespeichert wird auf Micro-SD-Karten mit maximal 8 GByte Kapazität.

Der eingebaute Akku soll rund zwei Stunden Aufnahmebetrieb erlauben, geladen wird er mit dem mitgelieferten Netzteil oder via USB. Dann lässt sich die Raptor auch als Webcam einsetzen. Der mitgelieferte Spritzwasserschutz aus Silikon soll auch Einsätze am Strand ermöglichen. Die Somikon Raptor-7203 HD ist ab sofort für rund 50 Euro bei Pearl zu haben.

Im Design einer Taschenlampe kommt die TopAction DV von Braun Photo Technik daher. Die nur 70 Gramm leichte HD-Kamera ist in ihrem Aluminiumgehäuse widerstandsfähig gegen Regen, Schmutz und Hitze. Dank dieser robusten Bauweise soll das Gerät für eine lange Lebensdauer ausgelegt sein. Die Weitwinkel-Optik arbeitet mit einem Blickwinkel von 120 Grad; die Videos werden mit 30 Bildern/s bei einer Auflösung von 1280 × 720 Pixeln auf einer steckbaren Mikro-SDHC-Karte gespeichert, die bis zu 32 GByte Kapazität bieten darf. Die Bedienung erfolgt über einen einzigen Knopf. Auf Wunsch agiert die TopAction DC auch als Webcam. Der eingebaute Lithium-Ionen-Akku ermöglicht eine Aufnahmedauer von bis zu 2,5 Stunden; zur Stromversorgung dient etwa ein mitgeliefertes Ladekabel fürs Auto. Die Braun TopAction DV ist ab sofort online und im Fachhandel für 130 Euro erhältlich. (uh)

Natürlicheres Modellieren mit Cinema 4D

Das deutschstämmige 3D-Modelling- und Rendering-Programm Cinema 4D dehnt seinen Funktionsumfang weiter aus. Highlight des Release 14 sind die neuen Modellierungswerkzeuge zur vereinfachten Gestaltung von Details. Mit den Sculpting-Tools lassen sich Oberflächen unter anderem einritzen, zuspachteln, eindrücken und herausziehen. Damit die Modelle dabei nicht zu komplex werden, rechnet Cinema 4D die Verfeinerungen in Displacement- und Normal-Maps um.

Weitere Erweiterungen betreffen die Kamerasteuerung, neue Shader für den Renderer sowie die Anbindung an das Compositing-Programm Nuke und die Bildbearbeitung Photoshop Extended. Zudem haben die Entwickler die in der Vorversion eingeführte After-Effects-Anbindung verbessert. Cinema 4D 14 soll im September erscheinen; die Preise bleiben unverändert. (ghi)

Flexible Funklautsprecher

Samsungs aktive Funk-Lautsprecher lassen sich via WLAN direkt vom Smartphone oder Tablet aus beschicken. Wie bei den in der letzten Ausgabe angekündigten Sony-Lautsprechern klappt das über UPnP AV/DLNA oder AirPlay. Samsung selbst installiert auf seinen Geräten das nach dem DLNA-Standard arbeitende „AllShare“ vor; die Lautsprecher nehmen aber auch über Bluetooth 3.0 Musik entgegen und unterstützen den verbesserten aptX-Audiocodec.

Samsungs drahtlose Audio Docking Stations mit AirPlay- und DLNA-Unterstützung kosten je nach Ausstattung zwischen 350 Euro (DA-E670) und 600 Euro (DA-E750/DA-E751). Das Spitzenmodell hat 100-Watt-Lautsprecher nebst Subwoofer und soll mit einem Röhrenvorverstärker für einen besonders warmen Klang sorgen. An den Docking-Lösungen lassen sich sowohl Geräte aus der hauseigenen Galaxy-Serie als auch iPod touch, iPhone und iPad anschließen. (vza)

Kabel Deutschland droht ARD und ZDF mit Klage

Nachdem ARD und ZDF ihre Einspeiseverträge mit den großen deutschen Kabelnetz-Providern zum 31. Dezember 2012 gekündigt haben, geht Kabel Deutschland in die Offensive: Nach einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) plant das Unternehmen eine zivilrechtliche Klage gegen die öffentlich-rechtlichen Sender. Kabel Deutschland stütze sich dabei auf ein Gutachten der Medienwissenschaftler Hans-Heinrich Trute und Roland Broemel von der Universität Hamburg, wonach „die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten verfassungsrechtlich derzeit zur Kabeleinspeisung verpflichtet“ seien.

MDR-Intendantin Karola Wille hatte zuvor erklärt, dass die sogenannten Einspeiseentgelte historisch überholt seien. Nach den Worten von ZDF-Intendant Thomas Bellut ist es nicht mehr zu rechtfertigen, dass Gebühren an Unternehmen gezahlt werden, die mit der Vermarktung der öffentlich-rechtlichen Programme gutes Geld verdienten.

Ganz überraschend kam die Kündigung nicht: Im 18. Bericht der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) ist zu lesen, dass sich die „GEZ-Gebühr“ für die Gebührenperiode 2013 bis 2016 unter anderem deshalb nicht erhöhen soll, weil die Öffentlich-Rechtlichen keine Einspeiseentgelte mehr an die Kabelnetzbetreiber zahlen wollen. Diese pochen jedoch weiter auf die jährlich rund 60 Millionen Euro.

Kabel Deutschland hat die Aussagen der FAZ gegenüber c’t bestätigt und ist zur Klage entschlossen, ein Termin steht noch nicht fest. (nij)

Kompakte HD-Spieler mit TV-Empfang

Mit seinen Abmessungen von 11 cm × 7 cm bei 3 cm Höhe ist der TV-201T2 künftig der kleinste Player von Dune. Ausgestattet mit einem DSP von Sigma Design (8670) spielt er alle gängigen Videoformate bis Full-HD-Auflösung, auf eine DivX-Unterstützung muss man allerdings verzichten. Der TV-201T2 ist von Haus aus mit einem DVB-T-Tuner ausgestattet und lässt sich per Fast Ethernet oder per WLAN–USB-Stick ins Heimnetz einbinden. Das Gerät ist ab September verfügbar, später sollen Varianten mit DVB-C und -S2-Tuner folgen. Der Preis wird zwischen 120 und 140 Euro liegen.

Mit dem TV-401 will Dune HD sein Portfolio an TV-fähigen HD-Zuspielern abrunden: Der Spieler gleicht dem bereits erhältlichen TV-301W (siehe Seite 53), ist aber zusätzlich mit einem Common Interface ausgestattet. In Kombination mit einem externen Tuner ist so auch der Empfang von verschlüsselten TV-Signalen möglich. Verfügbarkeit und Preis des TV-401 stehen noch nicht fest. (sha)

Audio/Video-Notizen

Alesis liefert sein Recording-Interface fürs iPad, das iO Dock, ab sofort auch mit einem Adapterschlitten für das iPad 3 aus; schon an das iPad 2 musste man einen Adapter montieren, damit es fest im Einschub saß.

Der quelloffene Mediaplayer und -manager Miro 5.0.2 bereinigt einige Fehler der noch frischen Version 5.0, erleichtert das Umbenennen von Song-Titeln und bindet als neuen Shop eMusic ein.


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