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Blickwinkelstabil und günstig

Die Blade-Monitore von Philips gehen mit schickem Design und einer vom Einblickwinkel unabhängigen Bildqualität auf Kundenfang. Augenfälligstes Merkmal des 239C4QHSW und des 249C4QHSB ist die geringe Gehäusedicke von 1,3 cm. Für ein internes Netzteil bleibt deshalb kein Platz im Monitorgehäuse – beide Displays werden über ein externes Netzteil versorgt. Dessen Anschluss findet sich genau wie die Sub-D und HDMI-Eingänge sowie die Sensor-Bedientasten im Standfuß der Geräte.

Trotz unterschiedlicher Bildschirmdiagonalen stellen beide Displays 1920 × 1080 Bildpunkte dar. Im 23-Zöller steckt ein blickwinkelstabiles IPS-Panel, im 24-Zöller soll die VA-Technik für die geringe Blickwinkelabhängigkeit und einen hohen Kontrast sorgen. Der 249C4QHSB ist ab sofort in Schwarz für 290 Euro erhältlich. Ende August erscheint der 23-Zöller 239C4QHSW in Weiß für 250 Euro. (spo)

Profi-Monitore

Auf der kommenden Photokina will Eizo neue Monitore aus den CG-, CX- und CS-Modellreihen vorstellen. Der CS230-BK ist mit einer Diagonalen von 23 Zoll das kleinste neue Gerät. Sein IPS-Panel mit 1920 × 1080 Bildpunkten (16:9) deckt laut Eizo den sRGB-Farbraum nahezu vollständig ab. Die interne Rechengenauigkeit der Look-up-Table (LUT) von 16 Bit soll für eine exakte Darstellung auch kleinster Farb- und Helligkeitsabstufung sorgen.

Über HDMI, DisplayPort und DVI lässt sich der CS230-BK digital ansteuern. Am DisplayPort nimmt er auch Signale mit einer Farbtiefe von 10 statt der üblichen 8 Bit entgegen.

Für eine möglichst homogene Schirmausleuchtung sorgt beim CS230-BK die DUE-Funktion (Digital Uniformity Equalizer). Hierfür werden die Displays im Werk vermessen und die nötigen Korrekturwerte direkt in der Monitor-LUT gespeichert. Ein in den unteren Displayrahmen integriertes Messgerät ermittelt auf Wunsch zu programmierten Zeiten die aktuelle Ausleuchtung und korrigiert falls nötig automatisch nach; der PC muss dafür nicht eingeschaltet werden.

Über ein eingebautes Thermometer soll der Schirm temperaturabhängige Helligkeits- und Farbabweichungen ausgleichen – beispielsweise während der Aufwärmphase nach dem Einschalten. Mit einem externen Colorimeter lässt sich der 23-zöllige CS230-BK kalibrieren, wobei die Korrekturwerte direkt im Monitor statt in der Grafikkarte gespeichert werden.

Die Modelle CX240-BK und CG246-BK fallen mit 24 Zoll eine Nummer größer aus, ihre IPS-Panels zeigen 1920 × 1200 Bildpunkte und damit 16:10-Format. Beide Wide-Color-Gamut-Schirme sollen laut Eizo den Adobe-RGB-Farbraum nahezu komplett abdecken. Die beschriebenen Extras des kleineren CS230-BK haben auch sie an Bord. Über Preise und Verfügbarkeit macht Eizo bislang keine Angaben. (spo)

Peripherie-Notizen

Der für Strom sparende E-Paper-Displays bekannte taiwanische Hersteller E Ink übernimmt mit SiPix den zweitgrößten Hersteller von elektronischem Papier – und ist damit einziger Hersteller von elektronischer Tinte. Der Übernahmepreis liegt bei rund 40 Millionen Euro.

LG bietet den TV-Streaming-Dienst von Zattoo ab sofort auf seinen aktuellen Smart-TVs als App an. Nach Aufruf kann man damit ohne Smartcard die Programme der Privaten anschauen oder per DVB-T die Spartenkanäle der öffentlich-rechtlichen Sender – in HD allerdings nur gegen eine monatliche Gebühr von 3,75 Euro.

Samsung holt das beliebte Spiel Angry Birds als TV-App auf seine aktuellen Smart-TVs der Geräteserien ES7090, ES 8090 und ES9090. Diese lassen sich mit Sprache und Gesten steuern – Letzteres nutzt man auch für den Abschuss der zornigen Vögel.

Die Video Electronics Standards Association (VESA) hat den Mobility DisplayPort standardisiert. Der MyDP überträgt Videos und Audiodaten vom Smartphone oder Tablet im DisplayPort-Format zum angeschlossenen Monitor. Er kann unkomprimierte Full-HD-Signale mit 60 Hz (1080p/60) und 8 Bit pro Farbe über ein passives Micro-USB-Kabel zum Display mit DisplayPort-Eingang schicken.

Der VR-Helm Oculus Rift hat bereits nach wenigen Stunden im Kickstarter-Projekt die gewünschten 250 000 US-Dollar eingesammelt – 25 Tage vor Ende der Aktion liegt die Spendensumme bei über 1,3 Millionen Dollar. Die beiden LCDs im Rift zeigen 1280 × 800 Pixel, erlauben bis Sichtfelder bis 110 Grad diagonal und integriert einen Headtracker. Als Zielpreis nennt Oculus 500 Dollar.

Das TN-Display im VG278HE von Asus kann 3D-Bilder mit 72 Hz pro Auge für Nvidias 3D Vision 2-Brille shuttern. Dank kurzer 2 ms Schaltzeit unterstützt das Display im 2D-Gaming-Modus Bildwiederholraten von 144 Hz. Der höhenverstellbare Monitor hat DVI und VGA und ist ab etwa 430 Euro erhältlich.

3D-Pionier iZ3D macht zum 31. Juli dicht. Zunächst scheiterte die Firma bei dem Versuch, frisches Geld über die spendenfinanzierte Freigabe der 3D-Software als Open Source einzutreiben. Nachdem keine neuen Sponsoren gefunden wurden und auch der Zusammenschluss mit anderen 3D-Firmen gescheitert ist, musste iZ3D den Betrieb nun komplett einstellen. Wie es mit dem recht populären Stereo-3D-Treiber der Firma weitergeht, ist unklar.

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