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Kompakte DirectX-11.1-Grafikkarte

Selbst in besonders enge Gehäuse dürfte Sapphires kompakte Mittelklasse-Grafikkarte Radeon HD 7750 Low Profile passen. Sie belegt nur einen Gehäusesteckplatz und ist in halber Bauhöhe gefertigt. Grafikchip und Speicher arbeiten mit 800 beziehungsweise 2250 MHz – also genau nach AMD-Spezifikation. Anspruchsvolle DirectX-11-Spiele laufen mit Abstrichen bei Detailstufe und Kantenglättung flüssig, HD-Filme dank der integrierten Videoeinheit ohnehin. Drei Displays steuert sie via Dual-Link-DVI, Mini-DP und Micro-HDMI gleichzeitig an. Adapter auf normalgroße Anschlüsse legt Sapphire der rund 110 Euro teuren Karte bei. (mfi)

Superbeschleuniger kommt Ende Dezember

Die erste Rechenkarte mit GK110-Grafikchip Tesla K20 soll im Dezember erscheinen und 3200 US-Dollar kosten. Dies gab Nvidia bekannt. Die fürs Hochleistungsrechnen gedachte Karte soll 2496 oder 2688 Shader-Rechenkerne enthalten und neue Funktionen mitbringen. Speicher und Caches sind ECC-geschützt. Erste GeForce-Grafikkarten für Spieler mit GK110-GPU sollen erst Anfang des kommenden Jahres in den Handel gelangen. (mfi)

Workstation-Grafikkarten mit 28-Nanometer-Technik

Tabelle: Neue Workstation-Grafikkarten mit 28-nm-GPUs

AMD hat die FirePro-W-Serie von Workstation-Grafikkarten mit sparsamen 28-nm-GPUs eingeführt und gleich vier neue Modelle vorgestellt. Die FirePro W5000, W7000, W8000 und W9000 sollen ihre Vorgänger V5900, V7900, V8800 und V9800 ersetzen. Alle Karten sind kompatibel zu DirectX 11.1 und OpenGL 4. Sie bringen je nach Modell zwischen 2 und 6 GByte schnellen GDDR5-Speicher mit und kosten zwischen 600 und 4000 US-Dollar.

Nvidia kündigte derweil die Quadro K5000 mit Kepler-GPU an. Sie hat 4 GByte ECC-geschützten GDDR5-Speicher und steuert vier Displays gleichzeitig an. Laut Nvidia soll die Workstation-Karte ab Oktober für 2250 US-Dollar erhältlich sein. (mfi)

Starker Grafikchip für Tablets

Die Firma Qualcomm hat in San Francisco einige interessante Details zum Mobil-Grafikprozessor Adreno 320 enthüllt. Er bringt erstmals einen flexiblen Renderer mit und soll viermal so schnell wie sein Vorgänger rechnen.

Dank der FlexRender-Technik kann der Grafikprozessor Einzelbilder sowohl via Tile-Based-Rendering (TBR) als auch Immediate-Rendering (IR) zusammenbauen. TBR sortiert vor dem Renderprozess alle unsichtbaren Objekte aus und setzt ein Bild aus Kacheln zusammen, an der die Funktionseinheiten einer GPU parallel arbeiten können. Immediate Rendering ist die traditionelle Methode, nach der auch Desktop- und Notebook-Grafikchips verfahren. Sie berechnet gleich das Gesamtbild und unterteilt es vorab nicht in Kacheln. Je nach Anforderung ist TBR oder IR das effizientere Verfahren; im Mobilbereich liegt derzeit aber TBR vorn, da es meistens weniger Speicherbandbreite und Füllrate braucht – beides sind in sparsamen SoCs knappe Ressourcen. Allerdings ist auch die Größe der DisplayList und die dem Kachelalgorithmus bereitstehende Rechenzeit begrenzt, sodass TBR ab einer bestimmten Zahl von Dreiecken pro Szene nicht mehr praktikabel ist.

Den Kachelansatz nutzen beispielsweise die PowerVR-GPUs von Imagination Technologies, die unter anderem in den Kombichips von iPhone und iPad sitzen. Nvidia schwört bei seinen Tegra-2/3-GPUs namens ULP GeForce(+) auf Immediate Rendering.

Adreno 320 wird laut Qualcomm auch die Grafikschnittstelle OpenGL ES 3.0 („Halti“) unterstützen und auch die Anforderungen von Microsofts kommendem Tablet-Betriebssystem Windows RT erfüllen (Direct3D 11 Feature Level 9.3). Universelle Berechnungen führt Adreno 320 via OpenCL 1.2 und Renderscript aus.

Performance-Einschätzungen gibt es ebenfalls bereits: So veröffentlichte die Webseite Anandtech erste Ergebnisse des Benchmark-Tools GLBenchmark 2.1. Demzufolge liegt der Adreno 320 in den Füllratentests mit 732 MTexel/s gut 40 Prozent vor der Tegra-3-GPU im Asus Transformer Pad Infinity (511 MTexel/s). Damit hat sich die Füllrate im Vergleich zum Adreno 225 nahezu verfünffacht. Klar überlegen sind weiterhin die PowerVR-Doppel- und Vierfach-GPUs SGX543 MP2 und MP4, die zwischen 37 (MP2, iPad 2) und 170 Prozent (MP4, iPad 3) höhere Werte erreichen.

Im 720p-Offscreen-Test des PRO-Durchlaufs überflügelt den Adreno 320 lediglich der PowerVR SGX 543MP4 aus dem neuesten iPad (251 zu 184 fps), Gleiches gilt für den Egypt-Durchlauf. In Letzterem ist der MP4 aber nur knapp 7 Prozent schneller (140 zu 131 fps). Im Vergleich mit dem Adreno 225 aus dem HTC One X hat sich die Bildrate mindestens verdoppelt.

Adreno 320 wird auf den mit 28-nm-Strukturen gefertigten Snapdragon-S4-SoCs der Familien Pro (APQ8064, MSM8960T) und Prime (MPQ8064) zum Einsatz kommen. (mfi)

Performance-Grafikkarte mit Kepler-GPU

Nvidia will am 16. August die GeForce GTX 660 Ti vorstellen. Die Grafikkarte ist zu DirectX 11.1 sowie OpenGL 4 kompatibel und bringt 2 GByte schnellen GDDR5-Speicher mit. Sie ist schnell genug, um auch anspruchsvolle Spiele wie Battlefield 3 oder Max Payne 3 in höchster Detailstufe samt Kantenglättung flüssig darzustellen.

Die GeForce GTX 660 Ti setzt auf einen GK104-Grafikchip, der Gerüchten zufolge 1344 Shaderkerne und 24 Rasterendstufen enthält. Der Speicher soll mit 192 statt 256 Datenleitungen angebunden sein, was die Karte im Vergleich zur ansonsten ähnlichen GeForce GTX 670 ausbremst. Nvidias Boardpartner werden bereits zum Marktstart mit eigenen Kühlsystemen und höheren Taktfrequenzen aufwarten. Die Karte soll zwischen 320 und 350 Euro kosten. (mfi)

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