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Opera 12.01 mit wichtigen Sicherheits-Updates Die neue Version 12 des Web-Browsers Opera hatte einige Sicherheitslücken und Anzeigeprobleme, die mit dem Update 12.01 behoben sein sollen. Ein Sicherheitsmangel war laut Opera die Darstellbarkeit...

Online-Banking als Webdienst

StarMoney kennt man bislang als Online-Banking-Software; jetzt hat der Hersteller Star Finanz einen Webdienst namens StarMoney Web (www.starmoneyweb.de) eröffnet, der vergleichbare Funktionen online bietet. Die Firma reagiert damit auf den Trend, Online-Banking im Browser über die Webseiten der Bank abzuwickeln. Wer Konten bei verschiedenen Geldinstituten hat, erhält dabei aber keinen Überblick über seine finanzielle Gesamtsituation. Außerdem zeigen die meisten Banken online nur Transaktionen aus den letzten Monaten an. Mit StarMoney Web kann man alle Konten und Depots zentral in einem Portal verwalten und auch weiter zurückliegende Transaktionen einsehen.

Das Browser-Banking funktioniert auf allen Betriebssystemen; allerdings muss der Browser Java unterstützen. Ein Applet im Browser baut eine verschlüsselte Verbindung zum Server der Bank auf, sodass StarMoney keinen Einblick in die Kommunikation zwischen Bank und Kunde nehmen kann. Alle Daten werden über eine sichere HTTPS-Verbindung von und zum Banking-Portal übertragen. StarMoney Web läuft laut Betreiber auf Servern, die in einem deutschen Bankenrechenzentrum stehen.

Für Ein- und Ausgaben lassen sich Kategorien wie Gehalt oder Miete anlegen, unter denen regelmäßige Buchungen automatisch sortiert werden. Einnahmen und Ausgaben werden ausgewertet, ausgewählte Finanzen zeitlich verglichen und Kontobewegungen in Form von Diagrammen angezeigt.

Zur Nutzung müssen sich Kunden mit ihrer E-Mail-Adresse sowie einem individuellen Passwort registrieren und einloggen. Die einfache Umsatzverwaltung ist kostenlos. Für Überweisungen oder Daueraufträge, das Anlegen von Kategorien oder um Umsätze unbegrenzt zurückzuverfolgen, benötigt man ein Abo für 1,49 Euro im Monat. (ad)

Opera 12.01 mit wichtigen Sicherheits-Updates

Die neue Version 12 des Web-Browsers Opera hatte einige Sicherheitslücken und Anzeigeprobleme, die mit dem Update 12.01 behoben sein sollen. Ein Sicherheitsmangel war laut Opera die Darstellbarkeit kleiner und fast unsichtbarer Fenster, die es Angreifern erlaubte, Nutzer zum Herunterladen von Dateien zu bewegen. Andere Fehler ermöglichten das Ausführen von Schadcode durch das Aufrufen speziell präparierter URLs oder Cross-Site-Scripting-Attacken, so der norwegische Browser-Hersteller. (rzl)

Mozilla bekommt Berliner Niederlassung

Auf den Campus für IT-Start-ups und etablierte mittelständische Firmen „Factory Berlin“ zieht es Anfang 2013 auch Mozilla. Die Stiftung, die für den Browser Firefox und den E-Mail-Client Thunderbird bekannt ist, will sich auf den 1000 Quadratmetern Bürofläche mit Entwickler-Communities aus der freien Software austauschen und baut auf einen guten Kontakt mit den Webdienst-Entwicklern um sie herum. „Wir hoffen auf eine Atmosphäre, wo wir voneinander lernen können“, sagte Mozilla-Sprecherin Barbara Hüppe. Die Stiftung gab auch bekannt, in Berlin weitere Mitarbeiter einstellen zu wollen. (rzl)

Chrome 21 für spielerische Browser-Nutzung

Sehen und hören können Webanwendungen nun mit dem WebRTC-API. Chrome 21 gibt diesen nun mit der Methode getUserMedia des navigator-Objektes Zugriff auf Kamera und Mikrofon des Rechners. Dafür wird die Zustimmung des Nutzers eingeholt. Das neue Feature muss noch in den „chrome://flags“-Einstellungen aktiviert werden.

Weitere Neuerungen sind eine Schnittstelle für Gamepads und die Anpassung des Browsers für den Gebrauch auf Apple-Computern mit hochauflösenden Displays.

Die Sicherheits-Updates in der aktuellen Version lösen ein kritisches Problem, das den Browser abstürzen ließ, sowie vier als kritisch eingestufte Fehler im PDF-Betrachter. Für das Finden von Lücken im CSS-DOM und in dem Decoder für WebP erhielten zwei Entwickler eine Belohnung von je 1000 US-Dollar. (rzl)

Fake-Accounts bei Facebook

Facebook hat gegenüber der US-Börsenaufsicht SEC einige seiner Zahlen nach unten korrigieren müssen. So sind 83 Millionen der 955 Millionen Accounts nicht als echte Nutzerkonten zu berücksichtigen. 4,8 Prozent aller Nutzerprofile seien Mehrfach-Accounts, 2,4 Prozent seien fälschlich als Nutzerprofile angelegte Seiten über Unternehmen oder Haustiere. 1,5 Prozent werden als unerwünschte Spam-Accounts klassifiziert. Da die vorhergehende Schätzung vom März von bis zu 6 Prozent fehlerhaften Konten ausgegangen war, ist offenbar ein Teil des Wachstums des sozialen Netzwerks auf von Facebook nicht erwünschte Konten zurückzuführen. In dem Bericht an die Börsenaufsicht schränkt Facebook außerdem die Gültigkeit der Messzahlen zur aktiven Nutzung ein. Da Anwendungen auf mobilen Geräten auch bei Nichtnutzung Kontakt mit Facebook aufnähmen, müssten laut Facebook 5 Prozent von den 552 Millionen täglichen Nutzern abgezogen werden.

Ende Juli war die Aktie auf den bisherigen Tiefststand von 20,88 US-Dollar gefallen. Damit haben die Anleger der ersten Stunde fast die Hälfte ihres Einsatzes verloren. (rzl)

Outlook.com: Aufgeräumter Online-Mailer

Microsoft hat seinen neuen Webmail-Dienst Outlook.com vorgestellt. Auf lange Sicht soll er Hotmail ablösen. Derzeit kann jeder, der ein Konto bei anderen Microsoft-Diensten wie Hotmail, MSN.com und Windows oder XBox Live hat, Outlook.com auch damit nutzen. Auf Wunsch vergibt Microsoft eine neue @Outlook.com-Adresse.

Outlook.com ist neu gestaltet worden, wobei das Touch-freundliche Design der Windows-8-Bedienoberfläche Pate gestanden hat. Mit Ordnerleiste, Nachrichtenliste sowie Mail-Ansicht ähnelt Outlook.com einem Desktop-Mailer. Die flüssige Bedienoberfläche verstärkt den Eindruck.

Mächtige Organisationsfunktionen sollen helfen, die Mailbox im Griff zu behalten. Die Funktion „Aufräumen“ verschiebt alle Nachrichten eines bestimmten Absenders auf einen Schlag oder löscht sie nach einer vorgegebenen Anzahl von Tagen automatisch. Sogenannte Quick Views zeigen alle Mails, die vom Anwender markiert wurden oder die Dokumente oder Fotos enthalten.

Geschickt ist Outlook.com mit anderen Microsoft-Diensten verzahnt. Angehängte Dateien kann der Nutzer zum Beispiel bei SkyDrive ablegen, Office-Dateien mit Online-Versionen von Word, Excel und PowerPoint direkt im Browser ansehen und bearbeiten. Bilder zeigt Outlook.com als Vorschau in der Mail-Ansicht an. Klickt man darauf, startet eine Diashow. Mit Exchange ActiveSync lassen sich Nachrichten, Kontakte und Kalenderdaten mit Mobilgeräten und der Preview von Outlook 2013 synchronisieren.

Mit einem E-Mail-Client auf dem PC kann man Nachrichten derzeit nur per POP abrufen, nicht per IMAP. Microsoft will bei Outlook.com offenbar auf Werbebanner verzichten und auf textuelle Werbung setzen. Und: „Wir scannen Ihre E-Mail-Inhalte oder Anhänge nicht und verkaufen sie nicht an Werbetreibende oder andere Firmen“, setzte ein Microsoft-Manager in einem Blog-Post einen kleinen Seitenhieb auf Google. Microsoft bezeichnet Outlook.com derzeit als Preview. Man kann es aber durchaus bereits produktiv einsetzen. (jo)

Datenleck bei Dropbox

Einem Mitarbeiter des Speicheranbieters Dropbox wurde eine Liste mit Kunden-Mail-Adressen entwendet. Wie viele es waren, ließ das Unternehmen offen. Der Datendieb sei über ein geklautes Passwort in die Mitarbeiter-Dropbox eingebrochen.

Das Passwort soll jedoch nicht bei Dropbox, sondern bei einem Angriff auf eine andere, nicht näher genannte Webseite entwendet worden sein – der Mitarbeiter hatte sein Dropbox-Passwort auch zur Anmeldung bei anderen Webdiensten genutzt. Auf die gleiche Weise griffen die Datendiebe auch auf „eine kleine Anzahl“ weiterer Dropbox-Accounts zu. Das Unternehmen gibt an, die betroffenen Nutzer über den Vorfall informiert zu haben.

Wer überprüfen will, ob Unbefugte auf den eigenen Dropbox-Account zugegriffen haben, kann dies mit dem neu eingerichteten Zugriffsverlauf in Erfahrung bringen. Darüber hinaus will der Speicheranbieter künftig eine optionale Zwei-Faktor-Authentifizierung anbieten, mit der Nutzer ihren Cloud-Speicher zusätzlich gegen Angreifer absichern können. (rei)

Internet-Notizen

Twitter führt das „Cashtag“ ein. Mit dem Symbol „$“ können die Namen von an der Börse gehandelten Werten markiert werden und automatisch verlinkt werden.

Die für das soziale Netzwerk Google+ entwickelten Video-Chats Google Hangout ersetzen künftig die alte Chat-Funktion. Dadurch wird das Chatten mit bis zu neun Teilnehmern ermöglicht. Auch Nutzer der Google+-App auf dem Smartphone können dann künftig einbezogen werden.


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