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Strom schalten und messen

Mit zwei Stromverteilerleisten (PDU, Power Distribution Unit) zur Montage an die Serverschrank-Seite („0U“) erweitert Aten sein Geräteprogramm für die Energiesteuerung und -überwachung in Rechenzentren. Die Modelle PE1216 und 1324 besitzen 16 beziehungsweise 24 fernsteuerbare Ausgänge. Die 16er-Leiste schaltet pro Ausgang maximal 16 Ampere, wobei die Summenlast je nach Ausführung bei höchstens 16 oder 20 A liegen darf. Das 24er-Modell bewältigt pro 12er-Block maximal 16 Ampere und insgesamt das Doppelte.

Die Energiemessung hat Aten in die externe Energy Box EC1000 ausgelagert, die bis zu vier Leisten abfragt. Dabei erfasst die EC1000 statt der Wirkleistung (Watt) pro Verbraucher nur den Strom (A) für die komplette Leiste, sodass man bestenfalls erkennt, ob etwas grob aus dem Ruder läuft. Optional misst die Box vier weitere Größen, und zwar je nach angeschlossenem Sensortyp Temperatur, Luftfeuchte oder Differenzdruck. Bei Verlassen einstellbarer Toleranzfenster kann sie den Administrator alarmieren, vor Ort akustisch per Pieper und remote per Syslog, E-Mail und SNMP-Traps (v1 bis v3). Für die PDUs verlangt Aten 320 (PE1216) beziehungsweise 451 Euro (PE1324). Die Überwachungsbox kostet 237 Euro, wobei externe Sensoren noch mit je 55 bis 92 Euro hinzukommen. (ea)

Wetterfestes 5-GHz-WLAN

ORings 5-GHz-Basis IAP-W510+ ist mit ihrem weiten Betriebstemperaturbereich (–20° C bis +70° C) und der Dichtigkeit nach IP67 (staubdicht, zeitweilig untertauchbar) für industriellen Einsatz prädestiniert. Sie kann dank ihrer integrierten Dual-Richtantenne mit 15 dBi Gewinn aber genauso gut als Teil einer Richtfunkstrecke für DSL-Weiterverteilung dienen: ORing gibt für ein Pärchen der IAP-W510+ eine maximale Reichweite von 7 km an. Das Gerät wird über seine Fast-Ethernet-Schnittstelle ferngespeist (PoE nach IEEE 802.3af, max. 9 W), schafft laut Datenblatt bis zu 80 MBit/s netto und kann auf allen 19 hierzulande erlaubten Funkkanälen arbeiten. Die IAP-W510+ soll ab November für circa 470 Euro bei Acceed zu haben sein. (ea)

Router für Heimarbeiter

Der Router-Hersteller DrayTek frischt seine Produktlinie mit zwei Modellen auf, die sich an den professionellen Nutzer richten, dem Vigor2850i sowie dem VigorFly 210, einem VPN-Breitbandrouter.

Der VigorFly bringt einen USB-Port sowie fünf Fast-Ethernet-Ports mit (max. 100 MBit/s, 4 × LAN, 1 × WAN). WLAN-seitig bietet er ebenfalls Hausmannskost: Funkübertragung gemäß IEEE 802.11n nur im 2,4-GHz-Band für bis zu 300 MBit/s brutto, WPS für die schnelle Anmeldung von Clients, WDS für WLAN-zu-WLAN-Kopplungen und WPA2 für die Verschlüsselung sind zu verzeichnen. Seine WLAN-Wolke unterteilt er für verschiedene Client-Gruppen mittels bis zu drei SSIDs und individuellen Verschlüsselungen. Heimarbeiter koppeln über einen VPN-Tunnel an die Firmenzentrale an. Der VigorFly kann dafür wie seine großen Brüder wahlweise die VPN-Verfahren PPTP, IPSec oder L2TP einsetzen. Die Leistungsaufnahme gibt der Hersteller mit 7,5 Watt an, den Preis mit 99 Euro.

Der Vigor2850i ergänzt die 2850er Baureihe: Der Neue hat zusätzlich zum integrierten VDSL-Modem auch ISDN an Bord. Zu den weiteren Merkmalen des Mittelklassegeräts gehören Multi-WAN-Techniken, VPN mit bis zu 32 Tunneln, VoIP-Telefonie, Bandbreitenmanagement, WLAN im 2,4- oder 5-GHz-Band (IEEE 802.11n-300) sowie 4 Gigabit-LAN-Ports. Der Vigor2850i kostet 275 Euro. (dz)

Netz-Notizen

Asus schiebt mit dem RT-AC66U seinen ersten Breitband-Router für Gigabit-WLAN auf den Markt: Das Gerät schafft maximal 1300 MBit/s brutto im 5-GHz-Band und parallel bis zu 450 MBit/s bei 2,4 GHz. Es soll ab sofort für 210 Euro zu haben sein.

Netgear bringt mit dem WN1000RP einen WLAN-Repeater heraus. Das 40 Euro teure Gerät ist zwar besonders kompakt (67 mm × 55 mm × 35 mm), arbeitet aber nur im 2,4-GHz-Band und hat keinen Ethernet-Port für kabelgebundene PCs.

Die frische Wireshark-Version 1.8.1 behebt Sicherheitslücken in den Analysemodulen für PPP und NFS. Außerdem wurden einige Detailprobleme bei der Analyse von BOOTP, Radius-EAP, SNMPv3 und anderen Protokollen beseitigt.

Der Router-Hersteller Teldat rüstet mit der Firmware-Version 7.10.8 LTE-Mobilfunk-Support für seine bintec-RS-Serie nach. Zunächst ist die Firmware für den Telekom Speedstick LTE und Vodafones Surfstick LTE ausgelegt.

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