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Geo-Anwendungen programmieren

Die Technik des Geoinformationssystems ArcGIS steht Entwicklern als Laufzeitumgebung für eigene Anwendungen zur Verfügung. Je nach Zielplattform bietet der Hersteller Esri unterschiedliche Software Development Kits (SDK) für Windows/WPF, Java, iOS, Android und Windows Phone an. Auf deren Basis programmierte Geo-Anwendungen sollen Online- und Offline-Daten, GPS-Standorte und andere ortsbezogene Informationen sammeln, integrieren und analysieren können. Lizenzen für die SDKs sind im Jahresbeitrag für das Esri Developer Network enthalten; die Preise dafür gibt es auf Anfrage. (pek)

Technische Dokumentation

Adobe bringt Version 4 der Technical Communication Suite heraus, die Werkzeuge für technische Redakteure und für Autoren von multimedialen Lern- und Hilfesystemen bündelt. Den Kern des Pakets bilden zwei Autoren- und Publishing-Systeme: FrameMaker 11 unterstützt durch eine neue Code-Ansicht die Arbeit an Dokumenten, die konform mit der Darwin Information Typing Architecture (DITA) auf XML-Basis verfasst werden; die Anwendung soll sich aber auch für unstrukturierte Inhalte eignen. RoboHelp 10 bringt die Inhalte von Hilfesystemen und Wissensdatenbanken in Formate wie HTML5, EPUB oder PDF und auf eine Reihe von Plattformen, unter anderem in Form nativer Apps für Mobilgeräte. Außerdem enthält die Technical Communication Suite die Adobe-Standardprodukte Illustrator CS6, Captivate 6, Adobe Presenter 8 und Acrobat X Pro. Die Anwendungen des Pakets laufen unter Windows ab XP SP3. Die Suite kostet 2611 Euro und als Upgrade ab 1094 Euro. FrameMaker 11 und RoboHelp 10 gibt es auch einzeln zu kaufen, für jeweils 1367 Euro. Die Upgrades kosten ab 546 Euro. (pek)

Konstruieren als Hobby

Das 3D-Konstruktionsprogramm Cubify Invent richtet sich speziell an Privatanwender. Ähnlich wie mit den kostenlosen Konkurrenten 123D von Autodesk oder SketchUp von Trimble (früher Google) können Anwender mit Invent in der Fläche skizzierte Formen zu Körpern tiefziehen oder rotieren, dreidimensionale Objekte mit der Maus direkt weiter formen, Kanten runden und Löcher bohren. Fertige Modelle exportiert die Anwendung ins Standardformat STL. Für den Import gibt es Filter für STEP, IGES, SAT und Teiledateien aus SolidWorks. Die Anwendung kostet im Download 49 US-Dollar, lässt sich 15 Tage kostenlos testen und läuft unter Windows.

Mit Cubify Invent will der Hersteller 3D Systems die 3D-Drucktechnik für Hobbyanwender zugänglich machen. Seit Anfang des Jahres baut die Firma an einem Verbund aus Angeboten unter dem Namen Cubify, der bereits einen 3D-Drucker namens Cube, einen 3D-Druck-Webdienst, eine Online-Bauteile-Community sowie einzelne spezialisierte Webanwendungen (Apps) bietet, mit denen man beispielsweise individuelle Robotermodelle oder Ufos zusammenklicken kann. (pek)

Notizen

KNIME layoutet in Version 2.6 GUIs im Gitterraster und lässt Elemente einrasten. Die Werkzeuge für die Zeichenkettenmanipulation wurden erweitert und ein neuer Knotentyp für Java-Schnipsel eingeführt. Die Desktop-Version des Werkzeugs zur Datenanalyse ist kostenlos und steht unter Open-Source-Lizenz, Support kostet Geld.

Die Anwendervereinigung für numerische Simulation NAFEMS bietet vom 3. bis 5. September einen Einführungskurs zur praktischen Anwendung der Finite-Elemente-Methode (FEM) an. Vom 26. bis 27. November folgt eine englischsprachige Veranstaltung zur Theorie und Anwendung der numerischen Analyse von Strömungsmechanik (CFD). Beide Kurse finden in Wiesbaden statt (Anmeldung siehe c’t-Link).

Das dynamische Geometriesystem Euklid DynaGeo bietet in Version 3.7 unter anderem einen eigenen Befehl zum Aufzeichnen der Einhüllenden einer dynamischen Geradenschar. Die Windows-Software kostet als Einzellizenz 30 Euro.

ZWSoft erweitert mit einem Modul für 2-Achsen-Drehen die CAM-Talente seines 3D-Pakets ZW3D 2012. Dieses beherrscht damit gängige Drehmethoden für Außen- und Innenkonturen wie Schruppen, Schlichten oder Gewindedrehen. Enthalten sind Postprozessoren für verbreitete CNC-Steuerungen von Siemens und Fanuc.

Der kostenlose CAD-Betrachter AutoCAD WS von Autodesk fügt in Version 1.5.1 einen sogenannten Design Feed hinzu: Dieser führt Kurznachrichten von Kollegen im Stil von Twitter in einer Liste auf, verknüpft sie mit Punkten oder Bereichen von CAD-Zeichnungen und reichert sie mit Fotos an.

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