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Objektorientiert programmieren mit Smalltalk

Wissen | Know-how

Objektorientierte Programmierung ist ein bewährter Ansatz, wenn es darum geht, große Software-Projekte sinnvoll zu strukturieren und wiederverwendbaren Code zu schreiben. Kaum eine Programmiersprache setzt dieses Paradigma so konsequent um wie Smalltalk.

So ziemlich jede aktuelle Programmiersprache, die etwas auf sich hält, schmückt sich mit dem Attribut „objektorientiert“. Darüber, was das bedeutet, scheinen die Meinungen aber auseinanderzugehen: Die Grundidee, Daten und dazugehörige Methoden zu einem Objekt zusammenzufassen, findet man praktisch überall implementiert. Aber schon die Maxime, dass der Satz an Methoden, die ein Objekt besitzt, der einzige Weg sein sollte, um auf die gekapselten Daten zuzugreifen, ist in den wenigsten Sprachen konsequent umgesetzt. Häufig endet die Objektorientierung auch bei sogenannten primitiven Datentypen: Gleitkomma- und Ganzzahlen, Wahrheitswerte, gelegentlich gar Zeichenketten sind dann keine Objekte, sondern bekommen eine Extrawurst gebraten. Zu allem Überfluss existieren in etlichen angeblich objektorientierten Sprachen Code und Daten auch außerhalb von Objekten und Klassen in einem globalen Namensraum.

Gerade letzteres muss man als Programmierer natürlich nicht nutzen. Wer aber mal eine Sprache kennenlernen will, die solcherlei Inkonsequenzen gar nicht erst zulässt, für den gibt es Smalltalk: Wohl in keiner anderen Programmiersprache ist der Grundsatz „Alles ist ein Objekt“ konsequenter umgesetzt als hier. ...

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