Begrenzte Haltbarkeit

Werbeeinwilligungen unterliegen Verfallsdatum

Wissen | Recht

Ein Unternehmen, das Verbraucher telefonisch oder per E-Mail mit Werbung versorgen will, braucht dafür deren ausdrückliche Einwilligung. Ansonsten ist die Ansprache rechtswidrig. Hat ein Verbraucher in den Empfang von „Produktinformationen“ eingewilligt, so ist seine Adresse für den Werbenden aber keineswegs dauerhaft eine sichere Bank: Deutsche Gerichte haben festgelegt, dass solche Einwilligungen nur eine gewisse Zeit lang gelten. Wie lange, darüber herrschen bei den Richtern unterschiedliche Ansichten.

Bei der Kundenakquise schätzen Marketing-Experten besonders die Kommunikationskanäle Telefonie, Fax und E-Mail – sie zu nutzen, ist verglichen mit Werbedrucksachen so schön billig. Außerdem lässt sich elektronische Kommunikation, notfalls per Telefoncomputer, prima automatisieren und in gängige CRM-Systeme integrieren.

So interessant diese Werbeformen wirtschaftlich sind, so hoch sind die Hürden, die das deutsche Recht für ihre Nutzung errichtet hat – aus gutem Grund: „Cold Calls“, Fax- und E-Mail-Spam gehören zu den allgemein am schlimmsten empfundenen Auswüchsen der elektronischen Massenkommunikation. ...

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