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Verbraucherschützer verklagen Google und Apple

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) verklagt Apple und Google, weil die App-Stores der Konzerne aus Sicht des Verbandes erhebliche Mängel aufweisen. Sie würden ohne die Zustimmung des Nutzers personenbezogene Daten erfassen, auswerten und weiterverarbeiten. Außerdem seien die AGB zu allgemein gehalten und teilweise rechtswidrig. Der Klage waren Abmahnungen des Verbands vorausgegangen, auf die die Konzerne nur in Teilen eingegangen waren.

Der vzbv sieht auch bei anderen Firmen große Mängel und hat Microsoft, Nokia und Samsung ebenfalls abgemahnt. Microsoft und Nokia haben nachgebessert und die geforderten Unterlassungserklärungen abgegeben. Samsung gab teilweise nach.

iTunes werfen die Verbraucherschützer mangelnde Transparenz vor, da die Nutzungsbestimmungen 21 Seiten lang seien – ohne Nummerierung und in winziger Schrift – und damit für Verbraucher nicht nachvollziehbar. Apple nahm auf die Abmahnung hin einige Änderungen vor, zeigt sich hinsichtlich der zu langen und unverständlichen AGB sowie fünf weiteren Klauseln aber unnachgiebig.

Bei Google stoßen sich die Verbraucherschützer besonders daran, dass Google unbestimmte Begriffe wie „möglicherweise“, „gegebenenfalls“ oder „unter Umständen“ verwendet und so gegen Widerrufs-, Kündigungs- und Gewährleistungsrechte der Verbraucher verstoße. (hcz)

Touchscreen erkennt aufgelegte Karten

Die Chemnitzer Firma printechnologics hat eine Technik entwickelt, mit der Touchscreens aufgelegte Pappkarten erkennen. Die sogenannten Touchcode-Karten enthalten gedruckte Punkte aus Aluminium, die in einem bestimmten Muster angeordnet sind. Kapazitive Touchscreens erkennen die Punkte als Touch-Eingabe. Von außen sind die Aluminiumpunkte nicht zu erkennen und das Muster somit schwer zu kopieren.

Apps und Webseiten können damit beispielsweise Rabatte gewähren oder Spielkarten und Spielfiguren mit interaktiven Spielbrettern kombinieren. In Zukunft will printechnologies die Technik auch als Schutz gegen Produktpiraterie anbieten. (hcz)

c’t-Umfrage zum Notebook-Service

Die Ausstattung eines Notebooks lässt sich vor dem Kauf beurteilen, doch welche Hersteller bieten einen guten Support und reparieren zuverlässig? Das möchte c’t mit einer Online-Umfrage herausfinden. Deswegen bitten wir alle Nutzer eines Notebooks oder Netbooks, die schon einmal einen Defekt erlebt haben, um Teilnahme.

Die Ergebnisse stellen wir in einer der nächsten Ausgaben ausführlich vor – damit Sie bei Ihrer nächsten Kaufentscheidung auch die Service-Qualität der Hersteller berücksichtigen können. (cwo)

Mobil-Notizen

Für das Smartphone Samsung Galaxy S3 kursiert eine Vorabversion von Android 4.1.1 (Jelly Bean) im Internet. Die Zip-Datei lässt sich mit Hilfe des Windows-Programms Odin auf das Smartphone flashen. Angeblich beginnt die offizielle Auslieferung des Updates Ende August – ob das auch auf Deutschland zutrifft, ist unklar. Auch das Galaxy S2 soll eine Aktualisierung auf Android 4.1.1. erhalten.

Motorola stellt auf seiner Webseite „Unlock my device“ Software bereit, um auf den eigenen Smartphones den Bootloader freizuschalten. Anschließend kann man beispiels- weise alternative Android-Versionen installieren. Bislang ist die Seite komplett auf Englisch und unterstützt nur sehr wenige Modelle. Die Anleitung ist zwar detailliert, aber nur für erfahrene Smartphone-Benutzer geeignet. Um die Software herunterladen zu können, muss man sich auf der Seite mit einem Account anmelden und die Identifikationsnummer des Handys angeben. Anschließend benötigt man noch das Android-Entwickler-Paket (SDK) und USB-Treiber. Mit dem Entsperren des Bootloaders verfällt die Garantie.

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