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IPv6-tauglicher WLAN-Router

Der neue WLAN-Router WGR-6013 von LevelOne wählt sich auch per IPv6 ins Internet ein (Statische IPv6-Adresse, DHCPv6, PPPoE, 6to4, 6in4-Tunnel, PPPoA) und verteilt im LAN IPv6-Netzwerkpräfixe oder IPv6-Adressen per DHCPv6. Das Gerät sichert das LAN mit einer IPv6-tauglichen Firewall. Ansonsten verbindet es über einen Gigabit-Ethernet-Switch bis zu vier Netzwerkgeräte und spannt ein WLAN im 2,4-GHz-Band mit maximal 300 MBit/s brutto auf. Passende WLAN-Clients lassen sich auf Knopfdruck per Wi-Fi Protected Setup (WPS) koppeln. Für die Einrichtung des Geräts steht neben der üblichen Browser-Oberfläche auch SNMP bereit. Laut Datenblatt sendet der Router zudem Statusmeldungen per Syslog und E-Mail. (rek)

LTE-Geräte für Weltreisende

Der chinesische Netzwerkausrüster ZTE hat das USB-Modem MF82052 sowie den WLAN-Mobilfunk-Hotspot MF91S portable uFi vorgestellt, die nach eigener Aussage erstmals die beiden Varianten TDD und FDD des Mobilfunkverfahrens LTE (Long Term Evolution) unterstützen. Während in Nordamerika, Europa und Australien zumeist LTE mit Frequency Division Duplex (FDD) betrieben wird, nutzen asiatische LTE-Anbieter das zu FDD-LTE inkombatible Time-Division-Duplex-Verfahren. FDD funkt auf unterschiedlichen Frequenzen in beide Richtungen gleichzeitig, während TDD zeitversetzt in beide Richtungen über dieselbe Frequenz sendet. Geschäftsreisende benötigten daher bislang je ein LTE-Gerät für die unterschiedlichen LTE-Verfahren. TDD-LTE erreicht eine maximale Übertragungsgeschwindigkeit von 68 MBit/s beim Download sowie 17 MBit/s beim Senden, das heimische FDD-LTE ist mit 100 MBit/s Download respektive 50 MBit/s Upload deutlich schneller.

Das von ZTE vorgestellte USB-Modem MF82052 versteht zusätzlich den GPRS-Beschleuniger EDGE und das in China verbreitete 3G-Verfahren TD-SCDMA. Der WLAN-Mobilfunk-Hotspot MF91S verteilt einen Mobilfunk-Internetzugang (F/TDD-LTE, TD-SCDMA, EDGE) per WLAN, wiegt 105 Gramm und versorgt sich unterwegs über einen Li-Ionen-Akku (2300mAh) mit Strom. (rek)

Leise Stromversorger im LAN

Drei neue, lüfterlose Switches von SMC versorgen angeschlossene VoIP-Telefone oder WLAN-Access-Points mit bis zu 30 Watt übers Ethernet-Kabel (IEEE 802.3at, PoE+). Während die Modelle SMCFS801P beziehungsweise SMCFS1601P jeweils 8 respektive 16 Fast-Ethernet-Ports besitzen, versorgt der SMCGS801P Netzwerkgeräte auch per Gigabit-Ethernet über seine 8 Schnittstelle mit Strom. Außerdem schalten die Switche ungenutzte Ports ab und passen die Signalstärke automatisch an die Länge der Netzwerkkabel an. Weiteres Energiesparpotenzial verspricht der Hersteller durch die Unterstützung von IEEE 802.3az. (rek)

Mobilfunkzellen fürs Firmengelände

Vodafone Deutschland bietet seinen Geschäftskunden ab sofort Femtozellen unter dem Namen Sure Signal an, mit denen sich die Mobilfunkversorgung per UMTS innerhalb von Gebäuden oder an ungünstigen Standorten verbessern lässt. Die kleinen Mobilfunkzellen verbinden sich per DSL ins Internet und versorgen UMTS-taugliche Telefone, Tablets und Notebooks (mit Vodafone-Mobilfunk-Zugang) mit Internet und Telefonie. Sie lassen sich offen für alle Vodafone-Kunden oder nur für einen ausgewählten Nutzerkreis betreiben, der seine Geräte einmal an der Femtozelle anmelden muss. Einmal aufgebaute Verbindungen können die Femtozellen per Handover vom oder zum Mobilfunknetz übernehmen respektive weiterreichen.

Unter dem Label Sure Signal vertreibt Vodafone derzeit zwei Geräte, für die man bei Vodafone einen 2-Jahres-Vertrag abschließen muss. Das Sagem-com AP 2820V spannt seine Funkzelle in einem Umkreis von maximal 30 Metern auf, verkraftet acht gleichzeitige Telefonate sowie vier Datenkanäle mit bis zu 7,2 MBit/s in Empfangsrichtung sowie 1,4 MBit/s in Senderichtung. Es kostet 1 Euro und der monatliche Anschlusspreis schlägt mit 17,73 Euro zu Buche.

Das Huawei ePico 3802V stellt 28 Telefonate und Datenverbindungen parallel durch und erlaubt UMTS-Geschwindigkeiten bis zu 21,6 MBit/s in Empfangsrichtung (1,4 MBit/s in Senderichtung). Die vom Gerät aufgebaute Mobilfunkzelle hat einen Radius von bis zu 70 Metern. Das Handover des Gerätes reicht einmal aufgebaute Verbindungen auch an andere Huawei-ePico-3802V-Zellen weiter. Der AP kostet einmalig 285,48 Euro, für den Betrieb fallen monatlich weitere 47,48 Euro an. (rek)

Netzwerk-Notizen

Anfang August hat der Bonner Softwareentwickler cFos seinen Webserver Personal Net 1.0 veröffentlicht, mit dem man etwa schnell Dateien mit anderen teilen kann. Der Webserver für Windows beherrscht ab Werk die Programmiersprache Javascript, Verschlüsselung per SSL, Authentifizierung sowie IPv6. Einschließlich aller zukünftigen Updates kostet Personal Net 20 Euro.

Mit einem Update auf Version 1.8.2 behebt der Netzwerk-Analysator Wireshark einige Fehler etwa beim PCAP-NG-Fileparser, bei einigen Protokoll-Routinen sowie andere Fehler, die in den Vorversionen beim Mitschneiden zu Abstürzen führten. Details verrät die Changelog-Datei auf der Projekt-Webseite.

AVM beantwortet ab sofort technische Fragen zu Fritzboxen und anderen Produkten über die normale Festnetz-Rufnummer 030 – 390 04 390 (Gebühren abhängig vom Anbieter). Den AVM-Telefon-Support erreicht man wochentags zwischen 9:00 und 20:00 Uhr sowie am Samstag von 10:00 bis 18:00 Uhr.

Der neue Fastethernet-Switch ECS3510-28T von Egde-Core spannt über 24 Ports lokale Netze auf. Vier weitere Kombi-Schnittstellen verbinden sich in Gigabit-Netze per Kupfer- oder Glasfaserkabel (SFP-Modul). Der Switch beherrscht laut Hersteller IPv6, lässt sich per Web-GUI und SNMP einrichten und erkennt im Netz aktive IPv6-Geräte. Das Gerät kostet 387 Euro.

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