Kritzelkünstler und Flinkfunker

Die Smartphone-Highlights der IFA

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Android dominiert. In den High-End-Modellen integrieren die Hersteller schnelle Vierkern-Prozessoren und den Mobilfunkstandard LTE, in der Mittelklasse werden Dual-Cores zum Standard. Samsung hält weiter am Stift fest, und Sony und Huawei decken nahezu jede Ausstattungsvariante ab.

Wenn man ausschließlich die Smartphone-Neuvorstellungen der Internationalen Funkausstellung (IFA) betrachtet, könnte man denken, es handele sich um eine Google-Messe. Als Betriebssystem setzen die Hersteller praktisch ausschließlich Android ein. Das spiegelt die weltweiten Marktanteile des Google-OS von fast 70 Prozent auf Smartphones wieder. Meist sah man auf den neuen Modellen die halbwegs aktuelle Version 4.0.x, die neueste Version 4.1 alias Jelly Bean gab es nur auf einem einzigen Gerät, dem Samsung Galaxy Note 2. Bei den anderen Herstellern hörte man das übliche Versprechen: Updates würden nach dem Marktstart der Geräte nachgeliefert.

Von anderen Betriebssystemen wie Bada, Symbian oder Tizen gab es auf der IFA keine Spur, lediglich Samsung überraschte mit einem Windows Phone. ...

Samsung stiehlt die Windows-Show

Nokia schwächelt und Microsoft Windows Phone hat Marktanteile im einstelligen Bereich. Am 5. September 2012 in New York wollten die Konzerne auf einer gemeinsamen Veranstaltung den Anstoß dazu geben, dass sich beides ändert. Microsoft hat Windows Phone 8 vorgestellt, Nokia die passende Hardware. Samsung kam ihnen allerdings auf der IFA zuvor und zeigte das Windows-Phone Ativ S mit 4,8 Zoll großem AMOLED-Display und Doppelkernprozessor mit 1,5 GHz. Microsoft lässt den Smartphone-Herstellern nun mehr Freiraum bei der Hardware-Ausstattung, und so hat Samsung dem Gerät HD-Auflösung, einen MicroSD-Slot und NFC spendiert. Anstatt im neuen Mobilfunkstandard LTE kann es nur mit halb so schnellem HSDPA+ DC mit maximal 42 MBit/s Daten übertragen. Das Ativ S soll Ende dieses Jahres für 550 Euro zu kaufen sein.

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