Deutsche Bundes-Mail

Die Telekom startet ihr De-Mail-System

Wissen | Hintergrund

Anderthalb Jahre nach Verabschiedung des De-Mail-Gesetzes können nun auch private Nutzer statt Briefen und Faxen rechtsverbindliche Mails versenden. Jetzt wird sich zeigen, ob die Bürger das System von De-Mail verstehen und akzeptieren. Seit sieben Jahren wird es kontrovers diskutiert.

Bislang war De-Mail Firmen und Behörden vorbehalten. Ihnen bietet Francotyp-Postalia-Tochter Mentana-Claimsoft seit März ein Gateway an, das die vorhandenen Mail-Server erweitert. Mit dem neuen Dienst der Deutschen Telekom können nun erstmals Endverbraucher De-Mail empfangen und senden. Nach Angaben der Telekom und United Internet, deren Angebot für GMX- und Web.de-Kunden zum Jahresende starten soll, haben sich bereits rund 1,5 Millionen Kunden für eine De-Mail-Adresse wie Vorname.Nachname@telekom.de-mail.de vorregistrieren lassen.

Für die alte, anarchische E-Mail, die ohne Identitätsprüfung mit Adressen wie Pummel@gmx.de funktioniert, verwaltet die Telekom nach eigenen Angaben 15 Millionen Postfächer, bei United Internet sind es 32 Millionen. Im Vergleich dazu sind die 1,5 Millionen Voranmeldungen nicht eben viel, zumal nicht alle das vorbestellte De-Mail-Postfach einrichten lassen werden. ...

Sie möchten wissen, wie es weitergeht?

Als c't-Plus-Abonnent gratis lesen

Anmelden als c't-Plus-Abonnent

Anzeige
Anzeige