Desktopverlängerung

Einzelne Anwendungen per RDP steuern

Praxis & Tipps | Praxis

Der Remotedesktop ist eine fantastische Möglichkeit, um Windows-Rechner vollständig aus der Ferne zu bedienen. Manchmal aber ist weniger mehr: Das verwendete RDP-Protokoll erlaubt es auch, einzelne entfernt laufende Anwendungen auf dem lokalen Desktop als Fenster neben den lokal aktiven darzustellen.

Offiziell kann das nur ein Windows Server: die Ausgaben einer einzelnen Windows-Anwendung auf einem Rechner darstellen, obwohl sie auf einem anderen läuft. Sind auf einem Server die Terminal-Dienste aktiv, die heute analog zur Funktion in den Windows-Clients „Remotedesktopdienste“ genannt werden, dann lassen sich gezielt einzelne Anwendungen als „RemoteApp“ exportieren, was mit wenigen Mausklicks getan ist.

Im Remotedesktop, den besser ausgestattete Windows-Versionen mitbringen, entdeckt man selbst auf den zweiten Blick keine vergleichbare Funktion. Trotzdem schlummert sie in den Systemtiefen und lässt sich freilegen: Je nach Ausgangspunkt muss man ein Windows-System zunächst mit einem passenden Update (siehe c’t-Link) beglücken. Und: Es klappt nicht mit allen Versionen. In unseren Versuchen gelang es mit XP Professional und Windows 7 Ultimate, nicht aber mit Windows 7 Professional. ...

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