Frischmachen mit Hürden

Notebook-Probleme beim Upgrade auf Windows 8

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Wer seit dem 2. Juni ein neues Notebook mit Windows 7 gekauft hat, kann für knapp 15 Euro Windows 8 Pro nachbestellen. Anders als bei älteren Upgrade-Programmen, etwa von Vista auf Windows 7, bekommt man aber keinen frischen Satz Recovery-DVDs vom Notebook-Hersteller, sondern muss per Windows-Upgrade-Assistent die alte Vorinstallation runderneuern – und das ist nicht trivial.

Microsoft selbst spricht derzeit davon, dass berechtigte Kunden eine Seriennummer und einen Download-Link für Windows 8 bekommen. Was genau da kommt, weiß man noch nicht: Denkbar wäre ein ISO-Image, das man zur Installation noch selbst auf DVD oder USB-Stick befördern muss, aber auch ein Web-Installer, der die benötigten Daten live herunterlädt, sodass man während der Installation online sein muss. Eine dicke Leitung oder viel Geduld braucht man wegen des Datenvolumens von mehreren Gigabyte so oder so. Wir haben das Upgrade mit dem Assistenten durchgespielt, der beim Ausführen der Setup.exe aus der zum Testzeitpunkt für Entwickler verfügbaren ISO-Datei von Windows 8 erscheint. Die erste Frage des Assistenten gilt übrigens einer Windows-8-Seriennummer, ohne die man nicht fortfahren kann – ein Überspringen ohne Key wie noch bei Windows 7 geht also nicht mehr.

Grundsätzlich erfordert das Upgrade mindestens 20 GByte freien Speicherplatz auf der Windows-Partition. Das stellt einen bei großen Festplatten selten vor Probleme, wohl aber bei eher knapp bemessenen SSDs: Wenn man auf einer im Betrieb gerade so ausreichenden 64-GByte-SSD fast alles außer Windows selbst entfernen muss, um das Upgrade durchzuführen, läuft das dem Gedanken eines Umstiegs unter Erhalt aller Programme, Einstellungen und Daten deutlich zuwider. ...

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