Dicke Dinger

Workstations mit 16 CPU-Kernen und RAM satt

Test & Kaufberatung | Test

Manches Programmpaket lastet haufenweise Prozessorkerne und hunderte Gigabyte Hauptspeicher aus oder beschäftigt Beschleuniger vom Schlage der Nvidia Tesla. Damit das zuverlässig funktioniert, setzen Profis auf zertifizierte Workstations.

Aktuelle Workstations bündeln beispielsweise die Rechenpower von zwei Achtkern-Prozessoren, die dann an bis zu 32 Threads ackern, trumpfen mit bis zu 512 GByte RAM auf und bieten reichlich Raum für Erweiterungen. Außer mit schierer Performance heben sich solche „Dual-Socket“-Workstations vom Durchschnitts-PC mit Besonderheiten ab wie ECC-Speicher, SAS-Laufwerken, RAID-Hostadaptern und professionellen Grafikkarten (AMD FirePro, Nvidia Quadro, Tesla). Solche Bauteile versprechen unter anderem höhere Zuverlässigkeit als die Komponenten normaler Desktop-PCs.

Bei typischen Workstations geht es aber nicht bloß um Performance oder Technik-Spezialitäten – es gibt nämlich auch welche, die sich kaum von Bürocomputern (siehe Seite≤ 128) unterscheiden. Die jeweiligen Hersteller versprechen aber, dass die Workstation auch bei kontinuierlichem Dauerbetrieb zuverlässig arbeitet. Üblicherweise sind zudem Ersatzteile länger lieferbar und man kann – gegen Aufpreis – besonders kurze Reparaturzeiten vereinbaren. Um das Ausfallrisiko gering und Stillstandszeiten kurz zu halten, muss man einen solchen Rechner als Gesamtsystem begreifen, in der nur die vom Hersteller freigegebenen Erweiterungen zum Einsatz kommen. ...

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