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Orte, Leute, Bildwerkzeuge

Die Bildbearbeitung PaintShop Pro X5 hat neue Module zur Bildverwaltung erhalten. Im Bereich Orte lassen sich Fotos über eine eingebundene Google Map oder über den Import einer KML-Datei mit Geotags versehen. Im Bereich Leute untersucht das Programm Fotos auf Gesichter und gruppiert diese, sodass der Anwender nur noch Namen vergeben muss. Beim Export auf Facebook, Flickr und Google+ kann man Einfluss auf die weitergegebenen Metadaten nehmen. Die Funktion „Share My Trip“ kombiniert Fotos mit Google Maps und erstellt Diashows, die man in die Dropbox laden und auf Facebook posten kann.

Der HDR-Dialog splittet einzelne Raw-Fotos in drei Varianten und erstellt daraus ein Pseudo-HDR. Außerdem hat er neue Schwarzweiß-Stile erhalten. Neue Dialoge simulieren detailliert die Wirkung von Verlaufsfiltern und Vignettierung. PaintShop Pro importiert nun Photoshop-Pinselspitzen und Ebenenstile wie Schein nach innen oder außen sowie Schlagschatten aus PSD-Dateien. Die Anzahl der Filter, die mit 16 statt 8 Bit Farbtiefe pro Kanal arbeiten, erhöht sich von 110 auf 167. Das Programm soll noch im September für 70 Euro erscheinen. (akr)

Neue Funktionen für Illustrator

Adobe spendiert Abonnenten der Creative Cloud erstmals seit Einführung neue Funktionen außer der Reihe eines großen Releases. Nutzer des Vektorgrafikprogramms Illustrator können alle Dateien eines Projekts, verlinkte Grafiken und Schriften, als Paketdatei weitergeben, was Übergaben einfacher gestaltet. Ein neues Informationsfeld macht Daten über eingebundene Elemente einer Illustrator-Datei schnell abrufbar.

Im September will Adobe Dreamweaver erweitern und die Digital Publishing Suite Single Edition in die Adobe Creative Cloud integrieren. Im Rahmen der Creative Cloud offeriert Adobe einen großen Teil seines Angebots zur Miete. Ein Jahresabonnement kostet 60 Euro im Monat, bei monatlicher Kündigungsfrist werden etwa 90 Euro pro Monat fällig. Kunden der CS3 bis CS5.5 zahlen knapp 36 Euro Miete. (akr)

Office on Demand

In einem Blog-Beitrag hat Microsofts Programm-Manager Paul Barr Details zu Office on Demand, einer Zusatzoption von Office 365, bekannt gegeben. Office on Demand bietet im Unterschied zu den abgespeckten Web Apps von Office 15 den vollständigen Funktionsumfang von Word, Excel, PowerPoint, Access, Publisher, Visio und Project. Nach Anmelden auf dem Server sollen sich die Anwendungen je nach Internet-Verbindung binnen 15 Sekunden bis maximal einer Minute herunterladen und danach nutzen lassen – auch auf solchen PCs, auf denen der Nutzer keine Administrator-Rechte besitzt. Anders als die Web Apps laufen die Office-on-Demand-Anwendungen auf dem lokalen PC und speichern Programmcode auf der Festplatte, der aber nach dem Schließen der Anwendung wieder entfernt wird. Direkt lassen sie sich nicht aufrufen – Anwender müssen die abonnierten Anwendungen immer über ihren Account auf der Office-Website starten. (db)

PDF-Rechnung mit Bezahl-Button

Gotomaxx hat seinem PDFMailer eine weitere Methode zum elektronischen Rechnungsversand beigebracht. Mit der Erweiterung PDF-Payment ergänzt der virtuelle Drucker des PDFMailers die verschickten PDF-Rechnungen um eine Schaltfläche, die im Adobe Reader angezeigt wird und den Betrachter zu einer beim Versand festgelegten Webseite führt. So erschließen sich Bezahlmöglichkeiten über die Dienstleister Paypal, Sofort-Überweisung oder xt:Commerce und Kreditkarte. Die Software soll das Web-Formular der Bezahlseite so weit wie möglich nach Vorgabe des Rechnungsstellers ausfüllen. PDF-Payment gibt es als werbefinanzierte Gratisversion sowie ohne Werbung ab 177 Euro einschließlich PDFMailer Professional. Bei dieser Variante fallen zusätzlich zu den Kosten der Transaktionsdienstleister auch noch 11,9 Cent je Überweisung für Gotomaxx an. (hps)

Virtueller PDF-Drucker

Mit Version 1.5 des PDFCreator lässt sich das Verhalten der erzeugten PDFs beim Öffnen beeinflussen, sodass ein Dokument zum Beispiel im Vollbild als Zweiseitenansicht erscheint. Darüber hinaus hat der Entwickler einige Fehler der Vorgängerversion behoben. Der kostenlose PDFCreator läuft als virtueller Drucker unter 32- und 64-Bit-Windows-Systemen und erzeugt PDFs aus nahezu jeder Anwendung, die drucken kann. (db)

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