Flash-Kur für Senioren

Solid-State Disk für alte Notebooks

Praxis & Tipps | Praxis

Moderne SSDs arbeiten viel schneller als herkömmliche Magnetfestplatten. Also müssten sie doch auch alte Notebook-Schätzchen beschleunigen – oder etwa nicht? Wir haben eine Spezial-SSD mit der inzwischen ausgestorbenen Parallel-ATA-Schnittstelle ausprobiert.

So mancher Notebook-Methusalem leistet noch treue Dienste, geht seinem Besitzer aber mit seiner gemächlichen Gangart auf die Nerven. Könnte man dem Oldtimer nicht mit einer SSD auf die Sprünge helfen? Theoretisch klappt das, weil Flash-Speicher im Verbund mit hoch optimierten Controller-Chips Daten sehr viel schneller liefern kann als ein klassisches Magnetscheibenlaufwerk. Im gleichen Aufwasch wird man auch lästige Geräusche los und kann den alten Rechner länger nutzen, was potenziell die Umwelt schont.

Sofern das Notebook schon einen Chipsatz mit SATA-Controller enthält, steht dem Upgrade wenig im Weg. SATA-SSDs im 2,5-Zoll-Format gibts wie Sand am Meer, 64-GByte-Modelle bekommt man schon ab etwa 50 Euro. Für ein typisches Mobil-Büro mit Windows XP kann das durchaus reichen. Das größte Problem beim Umrüsten dürfte der Kampf mit den winzigen Schräubchen von Abdeckplatten und Montagerähmchen sein. Wer viel Pech hat, tappt in eine Kompatibilitätsfalle: Mainboard/(-BIOS) und SSD(-Firmware) vertragen sich nicht. Manchmal lässt sich das durch BIOS- oder Firmware-Updates beheben, notfalls nimmt man eine SSD anderen Typs. Der Umzug der Daten vom Magnet- auf den Flash-Speicher lässt sich mit einem Backup-Programm und einem USB-SATA-Adapter oder einem externen Festplattengehäuse lösen. Im Idealfall klappt es unter Windows 7 auch mit Bordmitteln. ...

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