Aufgehübscht

Linux-Distribution OpenSuse 12.2

Test & Kaufberatung | Test

Das neue OpenSuse wirkt eleganter als sein Vorgänger und wartet mit einer deutlich frischeren Ausstattung auf.

Beim Systemstart zeigt OpenSuse 12.2 ein grafisch ansprechendes Boot-Menü, das so schick und einfach wirkt, dass es ein wenig an die Boot-Auswahl moderner Macs erinnert. Nach dem Boot-Manager lenkt zudem eine ansehnliche Animation von der im Hintergrund ausgeführten System-Initialisierung ab – würde das Bild nicht zwischendurch flackern und kurz einige Statusmeldungen anzeigen, könnte man glatt vergessen, dass gerade ein Linux startet.

Diese Verschönerungen hat die Anfang September vorgestellte Distribution dem Wechsel auf den Boot-Manager Grub 2 und die Splash-Screen-Software Plymouth zu verdanken. Die Systeminitialisierung erledigt Systemd 44, das Rechner durch Verbesserungen am vorausschauenden Laden (readahead) schneller in Gang bringen soll. Dennoch brauchte OpenSuse 12.2 auf einem PC mit Pentium Dual-Core E6300 und 250-GByte-Festplatte drei Sekunden mehr zum Start als Version 12.1, das schon nach 14 Sekunden den Anmeldemanager zeigte. Als Systemd-Alternative liegt weiterhin Sysvinit bei; es gilt jedoch als „deprecated“ und arbeitet laut Release Notes unter Umständen fehlerhaft. ...

Sie möchten wissen, wie es weitergeht?

Als c't-Plus-Abonnent gratis lesen

Anmelden als c't-Plus-Abonnent

weiterführende Links

Kommentare

Anzeige
Anzeige