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iPods und iTunes aufgefrischt

Neben dem iPhone (siehe Seite 66) gibt es nun auch den iPod touch in der fünften Generation. Beide besitzen das gleiche verlängerte Retina-Display (4 Zoll, 1136 × 640 Bildpunkte), der iPod hört nun auch auf die Sprachassistentin Siri. Als Prozessor dient jetzt der aus dem iPhone 4S und iPad 2/3 bekannte A5 mit zwei Kernen. Den nur 6 Millimeter dünnen Musikspieler gibt es nur noch mit 32 und 64 GByte Speicherkapazität, aber nun in den Farben Schwarz, Weiß, Blau, Grün und Rot – zum Preis von 319 oder 419 Euro.

Die siebte Generation des iPod nano ist wieder etwas länglicher und nur noch 5 Millimeter dünn. Das 2,5-Zoll-Display kann Multitouch-Gesten verarbeiten und Breitbild-Videos abspielen. Schrittzähler, Nike+ und UKW-Tuner sind weiter integriert. Letzterer kann nun (wie der touch) Radio-Sendungen zeitversetzt abspielen. Das Modell mit 8 GByte entfällt; das mit 16 GByte kostet 169 Euro und steht in Aluminium, Schwarz, Blau, Grün, Pink, Gelb oder Rot zur Wahl. Die neuen iPods kommen im Oktober auf den Markt und bringen wie das iPhone 5 als Ohrhörer die kugeligen „EarPods“ (siehe Seite 66) mit.

Zum gleichen Zeitpunkt will Apple auch eine grundlegend überarbeitete Version seiner Jukebox-Software iTunes für Mac und PC herausbringen, die dank komfortabler Suche und Ansichten mit mehr Bildern einfacher zu bedienen sein soll. Der neue Miniplayer bietet eine eigene Suchfunktion, „Up Next“ kündigt das nächste Stück an. Im neuen iTunes Store für Musik zeigt ein Vorschau-Verlauf alle Musikstücke, Filme und TV-Sendungen, die man ausprobiert hat.

Unklar ist, welche Versionsnummer iTunes dann tragen wird – vermutlich 11. Die Anfang September veröffentlichte Version 10.7 bringt nur Kompatibilität zu iOS 6 und neuen Geräten. Außerdem schließt das Update zahlreiche Sicherheitslücken unter Windows. Am 30. September wird Apple sein „Soziales Netzwerk für Musik“ beerdigen. Ping konnte sich nie wirklich durchsetzen – zumal noch vor dem Start die Kooperation mit Facebook gescheitert war. (jes)

SSD-Karten für den Mac Pro

Von Sonnet kommen zwei neue mit SSDs zu bestückende PCIe-2.0-Karten für den Mac Pro: Tempo SSD und Tempo SSD Pro bieten einer respektive zwei nicht mitgelieferten 2,5-Zoll-SSDs Platz und binden sie mit 6 Gigabit/s (SATA 6G) in das System ein. Laut Hersteller soll die Tempo SSD Daten mit bis zu 660 MByte/s übertragen, bei der Tempo SSD Pro sind es 960. Mit einer beiliegenden Board-Verlängerung fasst auch die Tempo SSD zwei SSDs.

Die Karten laufen ab Mac OS X 10.6, sicher bootfähig sollen sie laut Sonnet nur unter Windows sein. Beide lassen sich auch in Sonnets Echo-Express-Erweiterungsboxen für Thunderbolt betreiben. Die Tempo SSD kostet 150, die Tempo SSD Pro 300 US-Dollar, jeweils ohne Steuern. (jes)

Profi-Grafikkarte

Nvidia will noch 2012 seine Profi-Grafikkarte Quadro K5000 in einer Version für den Mac Pro auf den Markt bringen. Sie bietet 4 GByte Grafikspeicher, Unterstützung für 4K-Displays mit einer Auflösung von 4096 × 2160 Pixel und kann bis zu vier Monitore parallel ansteuern. Als Anschlüsse sind zweimal DVI (Dual Link) und zwei DisplayPorts vorhanden. Ein Mac Pro kann bis zu zwei K5000-Karten betreiben.

Die auf der Kepler-Architektur basierende PCIe-2.0-Karte unterstützt OpenGL, OpenCL und Nvidias Cuda, wobei die Grafikkarte zusätzliche Rechenaufgaben übernimmt. Die Quadro K5000 Mac soll Ende des Jahres erhältlich sein und 2236 Euro kosten. Laut Hersteller ist sie zum Teil doppelt so schnell wie die aktuelle Quadro 4000 Mac. (jes)

Besser diktieren

Nuance hat Version 3 von Dragon Dictate für den Mac vorgestellt. Zu den Neuerungen zählen Formatierungsregeln für Abkürzungen, Daten, Maß- oder Preisangaben und eine genauere Spracherkennung. Fehler im Text kann der Anwender sprachgesteuert korrigieren; alternative Schreibweisen lassen sich in einem Wortschatz-Editor festlegen. Mit dem Programm soll der Anwender auch einige Mac-Anwendungen verbal steuern können. Es unterstützt zur Spracheingabe nun auch Breitband-Bluetooth-Headsets (16 kHz). Dragon Dictate kostet 150, das Update 80 Euro. (jes)

Mac-Notizen

Sein Webportal iCloud.com hat Apple in der finalen Version um die Dienste Notizen und Erinnerungen ergänzt, außerdem die Funktionen „Find My iPhone“ und Mail überarbeitet.

Nach United und Virgin Australia testen nun die Fluglinien Air Berlin, American und Delta Apples Ticket- und Bezahldienst Passbook. Die App ist Bestandteil von iOS 6.

Der US-Fluggesellschaft American wurde von der zuständigen Behörde FAA erlaubt, mit iPads als Electronic Flight Bag zu fliegen, ohne die bis zu 18 Kilogramm schweren Papierunterlagen zur Sicherheit mitzunehmen.

Mit aTV Flash 2.0 von Firecore ist es möglich, ein Apple TV mit Jailbreak um einige Funktionen und Formate zu erweitern. Hauptneuerung des 30 US-Dollar teuren Werkzeugs ist eine übersichtlichere Darstellung der Inhalte (Bibliothek). Für das neueste Apple TV mit 1080p gibt es allerdings noch keinen Jailbreak.

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