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LTE-Stick für Mac und Windows Das USB-Modem Beemo des belgischen Herstellers Option verbindet über die vom Berliner Entwickler Novamedia stammende Software Macs und Windows-PCs über 2G-, 3G- und 4G-Mobilfunknetze (LTE, UMTS, GSM) mit dem Internet....

Schnelle Funknetze für Firmen

Lancom hat die zwei neuen WLAN-Access-Points L-451agn und L-452agn vorgestellt: Gegenüber der Vorgängerserie L-32x taktet der Embedded-Prozessor nun mit 800 MHz doppelt so schnell. Der laut Liste 641 Euro teure L-451 enthält ein 3-Stream-Funkmodul, das gemäß IEEE 802.11n mit maximal 450 MBit/s brutto wahlweise im 2,4- oder 5-GHz-Band arbeitet. Im Schwestermodell, das 891 Euro kostet, funken zwei Module auf beiden Bändern parallel. Dabei konnten die Entwickler die Leistungsaufnahme so weit drücken, dass der Dualmodul-AP noch mit Strom vom PoE-Anschluss auskommt (Power over Ethernet gemäß IEEE 802.3af, max. 13 W). Kompatibel zum leistungsfähigeren PoE plus (IEEE 802.3at, max. 25 W) ist das Gerät zudem.

Wenn der L-452 in beiden Bändern funkt, lenkt er Dualband-fähige Clients, die sich im 2,4-GHz-Band anmelden wollen, auf das 5-GHz-Netz um (Band Steering). So lastet er das Spektrum besser aus und steigert die für alle verfügbare Bandbreite. Band Steering soll auch für ältere Lancom-APs mit zwei Funkmodulen als Firmware-Update erscheinen.

Neu ist auch ein simpler Spektrumanalysator: Ein WLAN-Modul tastet alle Funkkanäle ab und zeigt die zeitliche Belegung als Wasserfalldiagramm. So findet man stark genutzte Kanäle oder Funksysteme, die das WLAN beeinträchtigen. Derzeit lässt sich der Analysator nur exklusiv verwenden, man „verliert“ also ein Funkmodul. Lancom prüft, ob das als Hintergrundprozess zu implementieren ist. Ferner soll die 11n-Option Space-Time Block Coding (STBC) Verbindungen zu kompatiblen Clients verbessern, die sich am Rand der Funkzelle befinden. Wie viel Mehrdurchsatz STBC im Schnitt bringt, konnte Lancom im Gespräch mit c’t aber nicht beziffern. (ea)

LTE-Stick für Mac und Windows

Das USB-Modem Beemo des belgischen Herstellers Option verbindet über die vom Berliner Entwickler Novamedia stammende Software Macs und Windows-PCs über 2G-, 3G- und 4G-Mobilfunknetze (LTE, UMTS, GSM) mit dem Internet. In LTE-Netzen empfängt es brutto bis zu 100 MBit/s, in Senderichtung schafft es bis zu 50 MBit/s.

Weil ohne SIM- und Netlock, lässt sich das Modem in zahlreichen Netzen einsetzen. Im LTE-Modus bucht es sich in 800-, 900-, 1800- und 2600-MHz-Netze ein; den in Nordamerika für LTE gebräuchlichen 700-MHz-Betrieb beherrscht es jedoch nicht. Findet das Modem kein 4G-Netz, versucht es, sich in UMTS-Netze in 900- und 2100-MHz-Bändern einzubuchen. Dabei erreicht es per HSPA+ brutto bis zu 43,2 MBit/s im Downstream. Fehlt auch UMTS, nimmt Beemo mit GSM-Netzen in 850-, 900-, 1800- und 1900-MHz-Bändern vorlieb (EDGE oder GPRS).

Für den Betrieb des Sticks auf Mac OS X und Windows packt Novamedia die Software uCan Connect auf den integrierten Speicher des Sticks. Beemo kostet bei Novamedia 179 Euro. uCan Connect ist für Mac OS X 10.5.8 bis 10.8.x auf Intel-Macs und für Windows XP, Vista und Windows 7 ausgelegt. (dz)

LTE-taugliche Multi-WAN-Router

Die beiden neuen Multi-WAN-Router Vigor 2830 und Vigor 2830n-Plus von Draytek gelangen über bis zu drei unterschiedliche Zugänge ins Internet. Sie nutzen dafür ein eingebautes ADSL2+-Modem und optional externe Kabel- oder DSL-Modems am Gigabit-Ethernet-WAN-Port sowie Mobilfunk-Modems via USB. Laut Hersteller eignen sich derzeit für LTE die Modems Samsung SWC-u200 und LG VL600; die Liste der unterstützten UMTS-Modems ist weitaus länger.

Über die WAN-Schnittstellen verteilen die Geräte entweder den Netzwerkverkehr gewichtet ins Internet (Load Balancing) oder sie nutzen die Schnittstellen als Ausfallsicherung.

Der Vigor2830n-Plus spannt zusätzlich bis zu vier Funknetze per Multi-SSID auf. Deren Clients lassen sich voneinander und vom übrigen LAN über virtuelle lokale Netze trennen (VLAN). Dabei hat man die Wahl, die WLANs im 2,4- oder im 5-GHz-Band zu betreiben (IEEE 802.11n). Das Basis-Modell Vigor2830 kostet 227 Euro, für den WLAN-tauglichen Vigor 2830n-Plus bezahlt man 292 Euro. Beide Geräte sind ab sofort erhältlich. (rek)


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