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c’t Digitale Fotografie 4/12

Das neue Heft Digitale Fotografie widmet sich der Fotopraxis im Alltag. So zeigt es in einem ausführlichen Workshop, wie auch ohne Stativ verwackelungsfreie Fotos aus der Hand mit langer Belichtung gelingen – im Stehen, Knien oder Sitzen. Das Gelernte kommt auch bei der Street Photography zum Einsatz: Das Fotografieren von Menschen in deren Alltag ist beliebt, doch was darf man, wo muss man Grenzen respektieren, wie fängt man an? Der Workshop beschreibt, wie Sie Ihren eigenen Stil finden, und zeigt vier konkrete Übungen für die Straße, mit detaillierter Anleitung.

Sind Open-Source-Tools hinsichtlich Bildbearbeitung eine Alternative zu Lightroom & Co.? Sieben kostenlose Raw-Bearbeiter, die den kompletten Workflow anbieten, wurden unter verschiedenen Betriebssystemen getestet – mit sehr unterschiedlichen Resultaten.

Die Kleinbildkamera Nikon D800E bestand den Vergleich gegen das Mittelformatmodell Hasselblad H4D-40 mit Bravour. Dabei verließ sich das Testteam nicht nur auf Messwerte, sondern hat verschiedene Shooting-Situationen durchgespielt. Weitere Tests: Wann schnelle Speicherkarten in Kameras gebraucht werden und welches Zubehör wirklich nützt.

Die Heft-DVD enthält Video-Tutorials, Testbilder und kostenlose Tools zur Bildbearbeitung. c’t Digitale Fotografie 4/12 kostet 8,90 Euro und ist im Heise-Shop (www.heise-shop.de) bestellbar. Abonnenten bekommen die Hefte für 8 Euro pro Ausgabe plus PDF. (jr)

Fitbit-Aktivitätssensoren mit Bluetooth 4.0

Das US-Start-up Fitbit hat seinen Bewegungssensor generalüberholt: Den kleinen Aktivitäts-Motivator gibt es künftig als abgespeckten Fitbit Zip für 60 Euro und als vollausgestatteten Fitbit One für 100 Euro. Größter Unterschied zum Vorgänger Fitbit Ultra (Test in c’t 18/12, Seite 78): Die neuen Sensoren nutzen statt des ANT+-Funkprotokolls Bluetooth 4.0. Besitzer eines iPhone 4S oder 5 können damit ihre Fitbit-Daten ohne Zusatzhardware synchronisieren, Android-Smartphones mit Bluetooth 4.0 sollen künftig ebenfalls unterstützt werden. Ein Bluetooth-4.0-USB-Dongle für PC oder Mac wird mitgeliefert.

Beide neuen Fitbits zählen Schritte und berechnen daraus die zurückgelegte Distanz sowie den Kalorienverbrauch. Sobald die Daten per Smartphone oder Rechner synchronisiert wurden, lassen sie sich auf der Fitbit-Website grafisch nett aufbereitet abrufen – auf Wunsch auch im direkten Vergleich mit befreundeten Fitbit-Besitzern.

Der teurere Fitbit One bietet einen barometrischen Höhensensor und zeigt damit die erlaufenen Stockwerke an. Nur im One findet sich außerdem eine Schlaftracker-Funktion mit einem stummen Vibrationswecker, der nur den jeweiligen Träger und nicht den womöglich danebenliegenden Partner wecken soll. Ein Armband für die Nacht wird mitgeliefert.

Beide Fitbits sollen nun dank anclipbarer Silikonhüllen sicherer an der Kleidung halten. Außerdem sind sie spritzwasserdicht und haben ein helles LC-Display eingebaut. Das OLED-Display des Fitbit Ultra konnte man im Sonnenlicht nur schlecht ablesen. Der Fitbit Zip soll Ende September in den Handel kommen, der Fitbit One Ende Oktober. (jkj)

Büromonitore mit Extras

Gleich fünf neue Büromonitore mit Diagonalen von 23 Zoll (58 cm), 24 Zoll (61 cm) und 27 Zoll (68 cm) findet man bei Eizo. Drei Geräten hat der Hersteller ein blickwinkelstabiles IPS-Panel spendiert, erkennbar an der 30er-Nummerierung im Produktnamen: Der EV2336W, EV2436W und EV2736W nutzen IPS-Technik, die beiden Displays EV2316W und EV2416W ein TN-Panel.

Die 23- und 24-Zöller zeigen Full-HD-Auflösung (1920 × 1080 Pixel), der EV2736W hat 2560 × 1440 Pixel auf 27 Zoll Diagonale. Die Schirmhelligkeit wird über die EcoView-Funktion automatisch an das Umgebungslicht angepasst, ein Bewegungssensor schaltet die Geräte ab, wenn niemand mehr vor dem Schirm sitzt.

Das LED-Backlight will Eizo mit einer neuen Ansteuerung unabhängig von der Bildhelligkeit komplett flimmerfrei halten. Über vorgegebene Bildmodi soll man die Darstellung auf Knopfdruck an die jeweilige Anwendung anpassen können.

Als Signaleingänge stehen mit DVI und DisplayPort gleich zwei Digitaleingänge und außer beim 27-Zöller auch ein analoger Sub-D-Port zur Verfügung. Außerdem haben die Displays einen USB-Hub mit zwei seitlich erreichbaren Peripherieanschlüssen sowie Lautsprecher eingebaut. Die Displays sind mit 1,4 Millimeter respektive 1,6 Millimeter sehr schmal eingefasst und in schwarz („-BK“) oder lichtgrau („-GY“) erhältlich. Alle fünf sind höhenverstellbar und seitlich sowie ins Hochformat drehbar. Die 23- und 24-Zöller sind ab Ende September für 270 Euro (EV2316W), 350 Euro (EV2336W), 440 Euro (EV2416W) und 500 Euro (EV2436W) zu haben, und der 27-Zöller EV2736W ab November; sein Preis steht noch nicht fest. Eizo gibt auf alle Monitore fünf Jahre Garantie inklusive Vor-Ort-Austauschservice. (uk)

Günstiger „Fast-4K“-Projektor

Ein Heimkino-Projektor mit 4K-Auflösung für 5000 Euro? JVC machts möglich – jedenfalls fast. Der DLA-X55R nimmt zwar keine 4K-Signale entgegen, JVCs e-Shift-Technik soll aber 1080p-Signale deutlich schärfer auf die Leinwand bringen als konventionelle Projektoren.

Mit eShift werden zwei Full-HD-Bilder mit 120 Hz im Wechsel angezeigt. Diese sind mit einer Refaktorlinse horizontal und vertikal um jeweils ein Pixel verschoben. Dadurch erreicht das Gerät laut JVC eine Auflösung von 3840 × 2160 Bildpunkten. Sowohl der DLA-X55R als auch die teureren Modelle DLA-X75R (7000 Euro) und DLA-X95R (10 000 Euro) nutzen diese Hochskalierung. Nur der günstigere DLA-X35 (3000 Euro) beherrscht den e-Shift nicht. Alle vier Geräte sollen im November in den Handel kommen. Im Vergleich zu den Vorgängermodellen will JVC bei allen Geräten den Kontrastumfang verbessert haben, und zwar mit einem polarisierenden Metallstreifengitter. Neue Lampen soll außerdem die Bildhelligkeit erhöhen. Laut JVC schaffen der X55R und der X35 einen Lichtstrom von 1300 Lumen, der X75R und der X95 immerhin 1200 Lumen. Alle Geräte können über HDMI 1.4a 3D-Signale entgegennehmen, die notwendigen Shutterbrillen (150 Euro) werden nun mit Funk statt mit Infrarot synchronisiert.

Die neuen JVC-Beamer lassen sich nicht nur mit der Fernbedienung, sondern auch vom Smartphone und Tablet steuern – eine Funktion, die man bisher nur von Fernsehern kannte. Schade jedoch: Nur die beiden teuersten Modelle bieten ein vollständiges Farbmanagement zum Kalibrieren. (jkj)

Canons neue Druckerfamilie

Mit dem Drucker iP7250 als Nachfolger des iP4950 und zwei Multifunktionsgeräten auf Basis desselben Druckwerks führt Canon einen neuen Patronentyp mit deutlich geringerer Reichweite ein.

Die Textschwarz-Patrone reicht nun nur noch für 300 Normseiten nach ISO 24711 und damit für etwa 12 Prozent weniger als beim Vorgängermodell. Um fast 40 Prozent sank die Füllmenge der Fotoschwarzpatrone, bei den drei Farbpatronen sind es im Mittel 35 Prozent weniger. Da die Patronen für Textschwarz nur um etwa 6 Prozent und die anderen Patronen um 14 Prozent billiger sind, ergibt sich eine Preissteigerung von insgesamt knapp 20 Prozent. Die Tintenkosten für eine Normseite betragen damit knapp 17 Cent bei einem Schwarzanteil von 5 Cent (siehe auch Artikel zum Thema Fotodienste auf Seite 138).

Allerdings führt Canon für seine Single-Ink-Modelle erstmals eine zweite Patronengröße mit höherer Reichweite ein. Durch diese fallen die Tintenkosten deutlich niedriger aus: Mit den XL-Patronen kostet die Normseite nur noch 11 Cent – etwas günstiger als bei den Vorgängern (13 Cent). Der Anteil des Textschwarz liegt bei 3,6 Cent, beim Vorgänger waren es noch 4,7 Cent.

Dem Druckermodell iP7250 spendiert Canon nun endlich einen WLAN-Anschluss. Sämtliche Vorgänger waren nur per USB zu betreiben. Mit dem Pixma MG6350 gibt es in der 200-Euro-Klasse erstmals ein Canon-Multifunktionsgerät mit Touchscreen. Dem 150 Euro teuren MG5350 fehlt dieser Luxus. Über AirPrint sollten alle drei Geräte direkt von iOS-Geräten drucken können. Unter Android benötigt man die Canon-eigene Print-App.

Gleichzeitig kündigt Canon zwei A3-Fototintendrucker und einen Thermosublimationsdrucker für den Direktdruck von 10×15-Fotos an. Der Pixma Pro-100 druckt mit acht Farbstofftinten. Die beiden zusätzlichen Farben Rot und Grün, die beim Vorgängermodell iP9000 Mark II noch den Farbraum vergrößerten (siehe c’t 16/12, Seite 70), wurden durch Grau und Hellgrau abgelöst. Damit können bessere Schwarzweißfotos gedruckt werden, Farben wie Orange oder ein sattes Grün lassen sich im reinen CMYK-Farbraum jedoch nicht erzielen.

Beim Pixma Pro-10 hat Canon die zusätzliche rote Tinte beibehalten und den Gloss Optimizer eingeführt. Diese klare Tinte soll für mehr Glanz sorgen und vor allem unterschiedlichen Tintenauftrag bei quellendem Fotopapier ausgleichen. Beide Drucker können per WLAN angeschlossen werden und sind AirPrint-fähig. Ab November sollen sie für 500 Euro (Pro-100) respektive 700 Euro (Pro-10) in den Handel kommen.

Mit dem Selphy 900 für 120 Euro stellt Canon das erste WLAN-fähige Modell aus seiner Thermosublimationsdruckerserie vor. Mangels AirPrint-Fähigkeit muss man hier zum Drucken von iOS-Geräten die iOS-Variante der Canon-eigenen Drucker-App nutzen; Unterstützung für Android will Canon erst ab Dezember leisten. (tig)

Wetterfeste Edel-Systemkamera für Fotos und Videos

Panasonics spiegellose Systemkamera DMC-GH3 nutzt den neuen Live-Mos-Sensor mit 16 Megapixeln und FourThirds-System. Für die bessere Bildqualität soll auch der neue Bildprozessor sorgen, das wetterfest abgedichtete Magnesiumgehäuse der GH3 unterstreicht den gehobenen Anspruch der Kamera.

Bewegtbilder kann die GH3 in den Formaten MOV, AVCDH und MP4 speichern, als Bitraten sind bis zu 72 Mbps (MOV) möglich. Die Videos lassen sich mit 24, 25 oder 50 Vollbildern pro Sekunde ohne zeitliche Beschränkung mit Timecode aufzeichnen. Externe Bildschirme können über den HDMI-Anschluss mit unkomprimiertem Live-View versorgt werden. Über WLAN lässt sich die Kamera von iOS- und Android-Mobilgeräten fernsteuern.

Zur Motivkontrolle setzt Panasonic auf OLEDs: Das dreh- und schwenkbare 3"-Touchdisplay und der elektronische Sucher nutzen die organische Displaytechnik. Über fünf frei belegbare Knöpfe und zwei Touchbuttons lässt sich die Bedienung an die eigenen Vorlieben anpassen. Panasonics Topmodell Lumix DMC-GH3 soll ab November für 1200 Euro erhältlich sein. (uk)

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