Animieren in 3D

Blender-Workshop für Einsteiger, Teil 2

Praxis & Tipps | Praxis

3D-Modelle werden erst richtig schön, wenn man ihnen Leben einhaucht. Das Open-Source-Paket Blender nimmt dem Animateur dabei viel Kleinarbeit ab.

Ein Rochen in einer Unterwasserlandschaft entstand im ersten Teil unseres Blender-Workshops [1]. Zwar kann man davon schon ein paar nette Momentaufnahmen rendern, aber eine solche statische Szene kratzt gerade mal an der Oberfläche dessen, was man mit der kostenlosen 3D-Software Blender alles anstellen kann. Deshalb werden Sie in diesem zweiten Teil unseres Workshops Blenders Animationswerkzeuge, Armaturen und Bones, die Render-Engine und noch mehr kennenlernen. Der Artikel baut direkt auf dem ersten Teil im vorigen Heft auf – sollten Sie die c’t-Ausgabe 21 nicht (mehr) haben, erreichen Sie über den c’t-Link am Ende des Artikels unseren Online-Shop, in dem Sie den Artikel als PDF oder das ganze gedruckte Heft nachbestellen können.

Schichtweise

Mit dem Rochen, dem Sandboden und den Felsen enthält die Beispielszene aus dem ersten Teil schon einiges an Geometrie. Hinzu kommen die Standard-Lichtquelle und die virtuelle Kamera. Man behält leichter den Überblick, wenn man diese Elemente auf verschiedene Layer verteilt. Diese funktionieren ähnlich wie die Ebenen von 2D-Grafikprogrammen wie Gimp oder Photoshop: Sie fassen einzelne Bildelemente zusammen, die man gemeinsam ein- und ausblenden kann. Anders als die Ebenen aus der 2D-Grafik liegen die 20 Layer von Blender nicht flach übereinander, sondern erstrecken sich über drei Dimensionen und füllen jeweils den gesamten Arbeitsraum. ...

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