In die Karte geschaut

Was die elektronische Gesundheitskarte (noch nicht) kann

Wissen | Know-how

Bald hat sie jeder: Die elektronische Gesundheitskarte wird gerade von den Krankenkassen an alle Versicherten verteilt. Doch wie funktioniert sie und kann sie zurzeit überhaupt einhalten, was man sich von ihr versprochen hat? Und warum hat mir eigentlich meine Krankenkasse keine PIN übergeben?

Die Ziele, mit denen man bei der Spezifikation der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) antrat, waren visionär. Neben der obligatorischen Ablage der Versichertenstammdaten wie Name, Anschrift, Versicherungsnummer und so weiter sollten zum Beispiel Arztbriefe, Notfalldaten, Verordnungen (Rezepte) und sogar ganze Krankenakten den Weg auf diese Karte finden. Das sollte natürlich so sicher wie möglich geschehen, und zwar sowohl für den Versicherten (nicht jeder darf alles lesen) als auch für den Versicherer (niemand soll sich Leistungen erschleichen können). Als besonderes Schmankerl wurde auf der Karte sogar die Ablage einer qualifizierten elektronischen Signatur spezifiziert.

Vieles davon ist aber Zukunftsmusik: Was gegenwärtig stattfindet, trägt den etwas sperrigen Namen „Release 0.5.3 Basis-Rollout“ und soll die Versicherten erst mal mit dem neuen Plastik ausstatten. Wichtige Anwendungen wie das Speichern von Rezepten auf der Karte sind dabei aber noch nicht in Betrieb – weder bei Ärzten noch in Apotheken steht bislang die Infrastruktur, die dazu nötig wäre. ...

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In die Karte geschaut

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c't 22/2012, Seite 180 (ca. 4 redaktionelle Seiten)
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Artikel-Vorschau
  1. Statusfrage
  2. Gesunde Anwendung
  3. Beispielsweise
  4. Fazit
  5. Kommunikation mit einer Smartcard

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