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Camera+ fürs iPad

Apples Kamera-App hat so gut wie keine Einstellmöglichkeiten. Auf dem iPhone kann man mit Camera+ seine Fotos wenigstens im Nachhinein per Farbfilter, Schärfen oder Aufhellen optimieren, jetzt gibt es die App auch fürs iPad. Beim Fotografieren bietet die Software von tap tap tap ein paar nette Zusatzfunktionen wie einen optischen Zoom oder Auslösen per Lautstärketaste. ISO oder Belichtungszeit einstellen geht damit aber nicht. Die Fotos lassen sich danach mit allerlei Filtern optimieren, kolorieren oder im Retro-Stil überarbeiten. Außerdem kann man sie drehen, beschneiden oder mit einem Bilderrahmen aufhübschen. Sind die Fotos mit einer Position verknüpft, zeigt Camera+ diese auf einer Mini-Karte an. Die App veröffentlicht Fotos wahlweise auf Facebook, flickr oder Twitter, alternativ kann man sie per Mail verschicken. Den Fotoordner „Lightbox“ synchronisiert Camera+ optional per iCloud, sodass man Bilder verschiedener Geräte untereinander austauschen kann – praktisch, wenn man Fotos mit dem iPhone macht, aber lieber auf dem größeren Display des iPad bearbeiten möchte. Dazu muss die neue Camera+-Version 3.5 installiert sein. Camera+ benötigt mindestens iOS 5.1 und kostet 0,79 Euro. (acb)

Orte finden mit Google und Apple

Die neue Karten-App von Apple steht in der Kritik (siehe S. 44), vor allem die von Yelp stammenden Daten zur Ortssuche. Die App „Wohin?“ des deutschen Anbieters FutureTap, die sich aufs Auffinden von Orten wie Restaurants, Kneipen, Läden oder Tankstellen spezialisiert hat, nimmt sich genau dieser Schwäche an: In Version 5.2 der Ortssuche werden zwar die von Apple gestellten Kartendaten verwendet, die „Points of Interest“ (POIs) aber, also die Daten für interessante Orte in der Umgebung, stammen weiterhin aus Googles Datenbank.

Auch das Fehlen von öffentlichen Verkehrsmitteln in der neuen Standard-App will Wohin? zumindest in einigen Städten ausgleichen: Integriert ist der Routenplaner für öffentliche Verkehrsmittel FahrInfo, der die Städte Berlin, München, Stuttgart, Dresden und Konstanz abdeckt. Ansonsten gibts in der neuen Version mehrere kleine Verbesserungen: Suchergebnisse durchblättert man per Wischgeste und die App ist nun auch in Türkisch verfügbar. Sie ist für 2,39 Euro zu haben und erfordert mindestens iOS 5.1. Sie ist ans Display des iPhone 5 angepasst, eine iPad-Variante gibt es aber nicht. Der Augmented-Reality-Modus, der die Suchergebnisse ins Livebild der Kamera einblendet, kostet als In-App-Kauf 79 Cent extra. (acb)

Apps für Verbraucher

Die Initiative Verbraucher Apps (IVA) stellt auf ihrer Webseite verbraucher-apps.de Apps ihrer Mitglieder vor, die „Verbrauchern helfen, ihren Alltag besser zu organisieren, Geld zu sparen und informierte Kaufentscheidungen zu treffen“. Seit deren Vorstellung im August hat sich auf der Webseite ein halbes Dutzend Apps für Android und/oder iOS eingefunden, die teils von Unternehmen, teils von gemeinnützigen Gesellschaften entwickelt worden sind.

Zu den empfohlenen Apps gehören derzeit unter anderem barcoo (siehe c’t 8/11, S. 84) für Smartphone-Recherchen zu Handelswaren, Aboalarm zur Verwaltung von Abonnements, mehr-tanken mit einem Community-gestützten Benzin-Preisvergleich, Reposito zur Ablichtung und Archivierung von Kaufbelegen, Finanzblick zur Beobachtung und Berichterstattung über mehrere Bankkonten sowie EnergyCheck, mit dem man Zählerstände für Strom, Gas und Wasser erfasst und auf Sparpotenziale abklopft. Weitere App-Anbieter sind zur Teilnahme eingeladen, das Angebot auf der Webseite könnte also durchaus noch wachsen. (hps)

App-Notizen

Das ortsbasierte Netzwerk Foursquare hat neue Versionen für seine App (Android, iOS) herausgegeben. Sie bringen unter anderem ein verbessertes Vorschlagsystem, schnelleres Einchecken und das Reservieren von Tischen in Restaurants per OpenTable mit.

Die Webseite Mitfahrgelegenheit.de hat eine Android-App vorgestellt, mit der man nach Mitfahr-Inseraten suchen kann und die die Treffpunkte auf Google Maps anzeigt. Für iOS gibt es die App schon länger.

Google hat die Mobilversion seines Chrome-Browsers für Android-Smartphones mit Intel-Prozessor optimiert, auf denen die Software sich bisher nicht installieren ließ. Außerdem gibt es seit Kurzem ein an iOS 6 und an die iPhone-5-Größe angepasstes Update.

In der Wordpress-App für Android kann man sich in Version 2.2.2 nun auch eine ausführliche Webstatistik ansehen, die Besucherzahlen nach verschiedenen Kriterien aufschlüsselt.

Mit dem neuesten Update des E-Book-Readers Google Play Books (Android) kann man nun Textstellen markieren und kommentieren, außerdem sind ein Englisch-Englisch-Wörterbuch und der Google-Übersetzer eingebaut.

Erste und zweite Bundesliga gucken mit der App Sky Go geht ab sofort auch auf dem iPhone (bisher nur auf dem iPad). Voraussetzung ist, dass man ein Sky-Abo hat und per WLAN verbunden ist.

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