Nutzlose SD

Die ungeschickte Anbindung von microSD-Slots bei manchen Android-Geräten

Wissen | Know-how

Das Android-Gerät mit kleinem Speicher kaufen und dann per microSD erweitern? Der Plan geht bei vielen Smartphones und Tablets ab Android 2.3 nicht auf, denn deren microSD-Speicher lässt sich nur eingeschränkt nutzen. Google geht das Problem nicht an, aber ein paar wenige Anwendungsfälle und Apps gibt es dann doch – und einen Ausweg für Entwickler.

Alle halbwegs modernen Android-Apps speichern ihre Daten automatisch auf der SD-Karte ab, zusätzlich kann der Anwender die Apps selbst auf der SD-Karte installieren beziehungsweise später dorthin schieben – eigentlich. Bei immer mehr Smartphones und allen Tablets klappt das nicht: Hat man beispielsweise ein Handy mit 16 GByte Speicher, stehen für Apps 2 GByte und für Daten 14 GByte zur Verfügung, und die zusätzlich eingesetzte SD-Karte bleibt leer.

Betroffen sind Geräte ab Android 2.3 mit einem internen Speicher ab etwa 4 GByte aufwärts und einem SD-Slot, darunter viele aktuelle Handys angefangen von Einsteigergeräten wie dem Galaxy Pocket bis zu Topmodellen wie dem HTC One X und Samsung Galaxy S3 sowie alle Android-Tablets. Der Grund dafür ist, dass der interne Speicher bei diesen Geräten in mehrere Bereiche unterteilt ist, vergleichbar zu den Laufwerken C: und D: unter Windows – doch anders als dort gibt es unter Android keine Möglichkeit, die SD-Karte dann als E: anzusprechen. ...

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