Gemeinsame Entwicklungshilfe

Erfolgreiches Crowdfunding für Open-Source-Projekte

Wissen | Hintergrund

Größere Programmiervorhaben brauchen bei Open-Source-Projekten oft Monate und Jahre für die erste nutzbare Version, weil die ehrenamtlichen Entwickler nur in ihrer Freizeit daran arbeiten können. Eine elegante, aber auch teure Lösung ist der Einsatz einiger bezahlter Programmierer. Das Blender-Projekt hat vorgemacht, wie man die Community mittels Crowdfunding an einer solchen Finanzierung beteiligt.

Dank vieler engagierter ehrenamtlicher Entwickler schaffen es Open-Source-Projekte immer wieder, Software kostenlos zu veröffentlichen, der kommerzielle Anwendungen nicht das Wasser reichen können. Doch solche Entwicklungen brauchen Zeit: Die meisten Programmierer können sich nur in ihrer Freizeit mit ihren Projekten beschäftigen, nur selten finden sie einen Job in einem Software-Unternehmen oder bei einem Linux-Distributor, der sie für das Projekt teilweise oder ganz freistellt.

So wundert es nicht, dass es bei komplexen Vorhaben etliche Monate oder Jahre dauert, bis es vorzeigbare Ergebnisse gibt. Den Open-Source-Projekten fehlt aber meist das Geld, um Entwickler zu bezahlen, sodass sie sich voll auf ein Projekt konzentrieren und in deutlich kürzerer Zeit abschließen können. Hier bietet Crowdfunding einen interessanten Lösungsansatz, der der Open-Source-Kultur entgegenkommt. ...

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