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PC-Gehäuse für Spieler

In den kompakten Gaming-Würfel Silverstone Sugo SG09 passen zwei Grafikkarten mit bis zu 33,5 cm Länge sowie große Tower-Kühler für die CPU hinein. Um den Platz dafür zu schaffen, sitzt das Netzteil in diesem Micro-ATX-Gehäuse hochkant hinter der Front. Zur weiteren Ausstattung gehören vier Einbauplätze für 2,5"- und zwei für 3,5"-Laufwerke. Das Silverstone Sugo SG09 kostet mit zwei Lüftern 90 Euro.

Das Big-Tower-Gehäuse NZXT Phantom 820 lässt sich mit bis zu neun Ventilatoren bestücken, um leistungsfähige Hardware zu kühlen. Der Hersteller liefert drei 200-mm- und einen 140-mm-Lüfter mit, die an einer vierkanaligen Lüftersteuerung angeschlossen sind. Das in drei Farben erhältliche Phantom 820 nimmt Mainboards im XL-ATX-Format, vier optische Laufwerke und sechs Festplatten im 2,5"- und 3,5"-Format auf. Für das PC-Gehäuse verlangt NZXT 250 Euro. (chh)

All-in-One-PCs für den Firmeneinsatz

Der Wind Top AP1612 von MSI beansprucht mit seinem 15,6-Zoll-Display nur wenig Platz und eignet sich deshalb als Kassensystem, Infoterminal oder Steuerungs-PC. Im Unterschied zu üblichen Consumer-Geräten ist der All-in-One-Rechner mit zwei seriellen Schnittstellen und Parallel-Port für Barcode-Scanner, Kartenlesegeräte und Kassensysteme ausgestattet. Ein integrierter Smart-Card-Leser dient zur Benutzerauthentifizierung.

Das matte Singletouch-Display des Wind Top AP1612 zeigt eine Auflösung von 1366 × 768. Im Monitorgehäuse stecken ein Celeron B830 mit zwei Kernen und 1,8 GHz Taktfrequenz, 2 GByte Arbeitsspeicher und eine 320-GByte-Festplatte. MSI verlangt für den Rechner inklusive Windows 7 Professional und 2 Jahren Garantie 570 Euro.

Am anderen Ende der Größenskala befindet sich das Infocus Mondopad mit 55-Zoll-Display. Der All-in-One-PC dient in Konferenzräumen als interaktiver Monitor für Videokonferenzen und Präsentationen sowie als digitales Whiteboard. Das Multitouch-Display mit Full-HD-Auflösung (1920 × 1080 Pixel) kann zwei Berührungen gleichzeitig auswerten. Darüber hinaus lässt sich das Mondopad per WLAN von einem Smartphone oder Tablet aus steuern.

Im Inneren verwendet der Hersteller übliche (Mobil-)PC-Hardware mit Core i5-2520M, QM67-Chipsatz und 4 GByte Arbeitsspeicher. Das Mondopad unterstützt Intels Fernwartungstechnik AMT (Active Management Technology) und kostet mit Windows 7 Professional, MS Office 2010 und touchoptimierten Anwendungen rund 7100 Euro. (chh)

Spezifikationen der Nvidia Tesla K20 enthüllt

Seit der Ankündigung auf der GPU Technology Conference im Mai 2012 wartet die Wissenschaft auf Nvidias leistungsfähigen Rechenbeschleuniger Tesla K20. Durch seine hochkomplexe Kepler-GPU der zweiten Generation (GK110), die aus 7,1 Milliarden Transistoren besteht, soll sie ihre Vorgänger beim Rechnen mit doppelter Genauigkeit deutlich überflügeln. Das Design von GK110 ist für bis zu 2880 Shader-Rechenkerne ausgelegt, derzeitige Kepler-GPUs (GK104) haben maximal 1536 Stück. GK110 wartet außerdem mit neuen Funktionen wie Dynamic Parallelism und Hyper-Q auf, die die Karte effizienter rechnen lassen und wodurch man sie einfacher programmieren kann.

Ursprünglich wollte Nvidia erst Anfang November die technischen Daten zum Rechenbeschleuniger Tesla K20 veröffentlichen, doch c’t konnte sie bereits vorab in Erfahrung bringen. So bietet die Webseite CADnetwork die Tesla K20 als optionale Komponente für den GPU-Rackserver ProViz G13 an. Sie kostet rund 3500 Euro und beherbergt 5 GByte ECC-geschützten GDDR5-Speicher. Nvidia setzt bei der GK110-GPU auf eine Ausführung mit 13 SMX-Clustern mit jeweils 192 Kernen, also insgesamt 2496 Stück. Ob es später Varianten mit noch mehr Kernen geben soll, ist unklar.

Um die Leistungsaufnahme im Rahmen von 225 Watt zu halten, takten die Kerne mit konservativen 705 MHz und erreichen eine Rechenleistung von 3,52 TFlops bei einfacher und 1,17 TFlops bei doppelter Genauigkeit. CADnetworks’ Geschäftsführer Enrico Reil erklärte uns außerdem telefonisch, dass die Transferrate bei 200 GByte/s liege. Damit fällt sie geringer aus als erwartet. Reil unterstrich im Gespräch, dass alle Daten direkt von Nvidia kommen und auch schriftlich vorliegen. Ab Anfang November soll die Massenproduktion der Tesla K20 starten, vier bis fünf Wochen später sei mit einer breiten Verfügbarkeit zu rechnen. Einzelne Karten könnten bereits Mitte November bei ausgewählten Händlern landen.

Von der Tesla K20 wird es zwei Ausführungen geben: eine mit aktiver Kühlung für Workstations und Desktops und ein passives Modell für Serversysteme. CADnetwork stattet den GPU-Supercomputer ProViz W60 mit den aktiven Tesla-K20-Karten aus, die passiven Karten werden in den Servern G13, G26 und R40 verbaut. Um die neuen Funktionen der Tesla K20 nutzen zu können, ist die kürzlich veröffentlichte CUDA-Schnittstelle in Version 5.0 (siehe c’t-Link) erforderlich. Im kommenden Jahr soll der GK110-Grafikchip auch auf GeForce-Grafikkarten landen, Gerüchten zufolge soll es frühestens zur GPU Technology Conference im März 2013 soweit sein. (mfi)

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