Kinderbespieler

Test & Kaufberatung | Kurztest

Die üblichen Musikspieler sind für Kinder im Vorschulalter kaum zu bedienen – ein „Hörbert“ soll helfen.

Der Musikspieler für Vorschulkinder steckt in einem Holzgehäuse, auf der Oberseite findet man den Ein/Aus-Schalter und den ebenso soliden Lautstärkeregler. Das Gerät ist für den harten Alltag im Kinderzimmer gewappnet – von Feuchtigkeit sollte man es allerdings fernhalten. Hörbert liefert einen vollen Klang. Die Bedienung ist kinderleicht: Hinter jedem der neun farbigen Musikwahlknöpfe liegt eine feste Abspielliste, durch mehrmaliges Drücken hüpft man von Titel zu Titel. Unterhalb der Wahltasten findet sich noch eine Vorspul- und Vorsprungtaste.

Um Hörbert mit eigener Musik oder Hörbüchern zu bestücken, muss man die im Innern steckende SDHC-Karte entnehmen. Hörbert selbst spielt leider nur WAV-Dateien ab. Dank der mitgelieferten Software für Mac OS und Windows kann man den Musikspieler dennoch stressfrei befüllen: Sie wandelt MP3-, AAC- und WMA-Dateien vor dem Transfer in Echtzeit um und rippt auf Wunsch sogar CDs. Auf die mitgelieferte 2-GByte-Karte passen so 8 Stunden Musik.

Hörbert verbraucht im Betrieb sparsame 60 mAh – schon mit einem Satz guter Akkus (4 x AA) bringt er es auf eine üppige Spielzeit von rund 40 Stunden. Rund zwei Stunden Hörspiele und Musik unterschiedlicher Verlage sind als Hörprobe bereits vorinstalliert. Auch die Batterien liegen mit in der Verpackung, sodass man den Musikspieler sofort in Betrieb nehmen kann.

Mit 230 Euro ist Hörbert alles andere als ein Schnäppchen. Eine persönliche Namensgravur auf der Vorderseite kostet zusätzliche 20 Euro. Dafür hat die Holzkiste das Zeug zum langjährigen Begleiter – auch über die Vorschulzeit hinaus. (sha)

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