Für den Normzwang

Verbraucherschutzminister fordern Kompatibilität von Druckerverbrauchsmaterial

Wissen | Hintergrund

Die Verbraucherschutzminister von Bund und Ländern wollen gegen „unlauteres Geschäftsgebaren“ der Druckerhersteller vorgehen. Um den Nutzern einen besseren Überblick und mehr Wahlmöglichkeiten zu lassen, sollen die Druckerpatronen nach Vorstellung der Politiker künftig sowohl herstellerintern als auch herstellerübergreifend kompatibel werden.

Solch deutliche Worte aus der Politik sind selten: Die gegenwärtige Geschäftspolitik der Hersteller von Druckern stelle eine Benachteiligung der Verbraucherinnen und Verbraucher dar, heißt es in dem Beschluss, den die Ministerrunde mit großer Mehrheit verabschiedete. Bei dem turnusmäßigen Treffen Mitte Dezember unter dem Vorsitz der Hamburger Senatorin für Gesundheit und Verbraucherschutz, Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) stellten die für Verbraucherschutz zuständigen Minister fest, „dass derzeit eine Vielzahl von Druckertypen auf dem Markt ist, hierbei benötigt fast jeder Gerätetyp andere Druckerpatronen“.

Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU), die selbst an dem Beschluss nicht beteiligt war, wurde von ihren Ministerkollegen aus den Ländern aufgefordert, bis zur nächsten Zusammenkunft im Frühjahr 2013 einen Bericht vorzulegen, „in dem erläutert wird, wie die Kompatibilität von Druckerpatronen firmenintern und firmenübergreifend erhöht werden kann“. ...

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c't 24/2012, Seite 94 (ca. 1 redaktionelle Seite)
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