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HDR für Einsteiger und Profis

Der Franzis-Verlag nimmt eine weitere High-Dynamic-Range-Foto-Software in sein Sortiment auf. Zu HDR Darkroom und HDR Photo Pro gesellt sich HDR Projects Platin. Es soll höheren Ansprüchen genügen, bietet aber auch einen Einsteigermodus und zahlreiche Voreinstellungen. Für den ersten Schritt – die Erzeugung des HDR – hält die 150 Euro teure Software sieben Berechnungsverfahren sowie eine automatische und maskengesteuerte Geisterbildentfernung bereit. Zur anschließenden Kompression der Tonwerte stehen fünf lokale Tonemapping-Algorithmen zur Wahl, die unterschiedlichen Kontrastverhältnissen gerecht werden sollen. Multithreading und GPU-Beschleunigung sollen ebenso für einen zügigen Arbeitsablauf sorgen wie die Stapelverarbeitung, die selbstständig Belichtungsreihen erkennen soll. Die HDR-Arbeiten lassen sich als Projektdateien speichern. Die Software läuft unter Windows von XP bis 8 sowie unter Mac OS X ab 10.6. (atr)

Ein-Klick-Entwickler

DxO Optics Pro 8 korrigiert Farbsäume, Vignettierung, Rauschen und Belichtung anhand von etwa 10 000 Profilen für Kamera-Objektiv-Kombinationen. Die Funktion DxO Smart Lighting analysiert den Bildinhalt und passt Tiefen und Lichter so an, dass die Detailzeichnung erhalten bleibt. Vorherige Bildanalyse soll auch die Korrektur von Farbsäumen verbessern.

Das Werkzeug „Selektive Tonwerte“ behandelt Lichter, Mitten und Tiefen separat und stellt Details in Schatten, Spitzlichtern und übersättigten Farben wieder her. Das Werkzeug „Lens Softness“ soll bis zum Rand für mehr Bildschärfe sorgen. Ein Druckmodul schickt Bilder seitenfüllend oder als Kontaktabzug an den Drucker. Die wichtigsten Korrekturfunktionen hat DxO im selben Arbeitsbereich zusammengefasst und die Mac-Version an Retina-Displays angepasst. Die Standardfassung des Programms für Windows und Mac OS X kostet 99 Euro, die Elite Edition mit Unterstützung für Profi-Kameras 199 Euro. (akr)

Webdienst statt Registrierkasse

Die Buchhaltungs-Webdienste von Collmex.de spielen ab sofort mit der Kassensoftware Virtual-Cash-Point des Anbieters ESHamburg zusammen. Das Dienste-Sortiment Collmex pro für Finanzbuchhaltung, Auftragsbearbeitung, Umsatzauswertungen und Geschäftspartner-Verwaltung tauscht Buchungen, Artikelbeschreibungen und aktuelle Preisangaben mit dem Registrierkassendienst aus.

So kann ein Verkäufer auf dem PC direkt am Ladentisch im Artikelbestand blättern und eine Rechnung zusammenstellen. Zusätzlich zur Monatsgebühr von 35 Euro an Collmex werden täglich 1,18 Euro für Virtual-Cash-Point oder 59 Cent für die Mini-Version fällig, die maximal 1000 Buchungen pro Monat zulässt. (hps)

Skalier-Werkzeug

PhotoZoom Pro skaliert Fotos und arbeitet in Version 5 laut Hersteller BenVista mit verbessertem S-Spline-Algorithmus. GPU- und Mehrkern-Unterstützung sollen die Berechnung beschleunigen. Eine neue Technik hilft, JPEG-Artefakte und Bildrauschen zu reduzieren. Bildausschnitte lassen sich dank einer Beschnittfunktion separat vergrößern. Nach dem Skalieren kann künstlich hinzugefügtes Filmkorn für einen natürlichen Look sorgen. PhotoZoom 5 ist für Windows bis 8 und Mac OS X ab 10.5 erhältlich und läuft als Photoshop-Plug-in oder als Stand-alone-Programm. Es kostet 170 Euro (Upgrade 70 Euro). (akr)

Raw-Konverter

Der Raw-Konverter Capture One 7 hat eine neue Processing-Engine erhalten und nutzt zur Bildverwaltung nun Funktionen des Programms Media Pro, aus dem die Filterleiste übernommen wurde. Wer die volle Bildverwaltung nutzen möchte, muss das Programm allerdings für 139 Euro separat zukaufen. Media Pro kann mehrere Kataloge verwalten und erleichtert damit den Austausch mit anderen Geräten und die Zusammenarbeit im Team.

Hersteller Phase One nennt als Neuerung die verbesserte Reduzierung von Bildrauschen, die bei hohen ISO-Werten für hohe Bildqualität sorgen soll. Das HDR-Werkzeug soll mehr Details aus Tiefen und Lichtern hervorholen können. Die Funktion „Klarheit“ verstärkt lokale Kontraste, passt die Sättigung an und verleiht Fotos damit mehr Tiefe. Eine Stärke von Capture One ist das Tethering, also der direkte Bildtransfer von der Kamera in die Software im Studio – die Software unterstützt hierbei jetzt neue Spiegelreflexkameras der Oberklasse. Das Programm ist für Windows und Mac OS X zu einem Preis von 230 Euro (Upgrade 70 Euro) erhältlich. Eine 60-Tage-Testversion steht zum Download bereit. (akr)

PDF-Text bearbeiten

Mit Foxit Advanced PDF Editor schlägt eine weitere Software den Weg zum ernsthaften PDF-Bearbeiter ein: Version 3.0 soll Text unter Beibehaltung des Textflusses absatzweise ändern können. Per Auto-Fit-Funktion lassen sich die Inhalte an die Größe des Textkastens anpassen – auch spalten- und seitenübergreifend. Eine Rechtschreibprüfung hilft, die Ergänzungen korrekt zu verfassen. Die Suchfunktion durchforstet auf Wunsch mehrere PDFs oder ganze Verzeichnisse. „Suchen und Ersetzen“ lässt sich auf Passagen eingrenzen, die mit einer bestimmten Schriftart, -größe oder -farbe gesetzt wurden. Gescannte Dokumente erfasst der Advanced PDF Editor per Texterkennung (OCR). Die Software läuft auf Windows-Systemen ab XP und kostet knapp 84 US-Dollar. (atr)

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