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Kontraststarker Office-Monitor

Als einer der wenigen Monitor-Hersteller setzt BenQ bei blickwinkelstabilen Monitoren statt auf IPS- auf kontraststarke VA-Panels. Damit soll der BL2410PT ein besonders sattes Schwarz und dementsprechend einen sehr hohen Kontrast von 5000:1 bieten – ein Wert, den TN- oder IPS-Monitore nur per dynamischer Backlight-Steuerung zwischen aufeinanderfolgenden Frames erreichen. Das LED-Backlight des 24-Zöllers sorgt für eine maximale Helligkeit von 250 cd/m2.

Digital wird der 16:9-Schirm mit Full-HD-Auflösung (1920 × 1080 Pixel) über DisplayPort oder DVI an den PC angeschlossen. Der BL2410PT soll für einen Bildwechsel (grey-to-grey) lediglich vier Millisekunden benötigen, was auf eine Overdrive-Funktion hinweist und ihn auch für Spieler interessant macht.

Auf seinem flexiblen Standfuß lässt sich das Display seitlich und ins Hochformat drehen und um 15 Zentimeter in der Höhe verstellen. Für den Anschluss von Speichermedien oder Peripherie steht ein USB-Hub mit 2 Ports bereit. Lautsprecher und ein Kopfhörerausgang sorgen für die Soundausgabe, ein automatischer Helligkeitssensor rundet die Ausstattung ab. Der BL2410PT ist ab sofort für 290 Euro erhältlich. (spo)

16:10-Monitore mit IPS

Mittlerweile haben preiswerte 24"-Monitore mit Full-HD-Auflösung (16:9) die 16:10-Modelle fast vom Markt verdrängt. Nun bringt Iiyama gleich zwei günstige 16:10-Modelle auf den Markt und spart trotzdem nicht an deren Ausstattung: Der XB2485WSU und der X2485WS nutzen beide ein blickwinkelstabiles IPS-Panel mit LED-Backlight. Damit sollen sie eine maximale Helligkeit von 300 cd/m2 und einen Kontrast von 1000:1 erreichen.

Digitale Bildsignale nehmen sie per DVI und DisplayPort entgegen. Alternativ zu den eingebauten 1,5-Watt-Lautsprechern lassen sich Kopfhörer anschließen. Der Büromonitor XB2485WSU lässt sich anders als der X2485WS auf seinem Standfuß nicht nur neigen, sondern auch seitlich und ins Hochformat drehen sowie um 11 Zentimeter in der Höhe verstellen. Außerdem hat er einen USB-Hub mit vier Ports an Bord. Beide 24-Zöller sind ab sofort erhältlich: der X2485WS für 290 Euro, der XB2485WSU soll 330 Euro kosten.

Für Digital-Signage-Anwendungen hat Iiyama zwei 55"-Zoll-Displays vorgestellt. Die Modelle LH5563S und TH5563MTS setzen ebenfalls auf IPS-Technik und lösen mit 1920 × 1080 Bildpunkten auf. Beide Schirme kommen im robusten Gehäuse und eignen sich zum Aufbau einer Videowand. Der TH5563MTS ist zudem Multitouch-fähig. (spo)

Helle Full-HD-Businessbeamer

Die volle HD-Auflösung von 1920 × 1080 Pixeln ist langsam auch bei den Business-Projektoren en vogue. Bislang ging es in dieser Geräteklasse nur um reine Lichtpower, die Auflösung war Nebensache – viele Geräte zeigen nach wie vor nur XGA (1024 × 768 Bildpunkte). Eine der neuen Full-HD-Lichtkanonen ist Mitsubishis FD730U: Er soll mit 28 dB im helligkeitsreduzierten Eco-Modus besonders leise sein, seine Lampe hält im Eco-Modus laut Mitsubishi ordentliche 5000 Stunden durch. Außer einem 10-Watt-Soundsystem ist ein vertikaler Lens-Shift eingebaut, mit dem man die Projektion ohne Qualitätseinbußen nach oben und unten verschieben kann, um sie an die Leinwand anzupassen. Der FD730U soll 4100 Lumen und ein Kontrastverhältnis von 3000:1 erreichen. Das Gerät ist bereits für 3450 Euro im Handel erhältlich.

Viviteks neuer Full-HD-Präsentationsbeamer D7180HD ist laut Hersteller der bislang erste Beamer mit Ultra-Kurzdistanzobjektiv am Markt. Aus nur 38 Zentimetern Abstand soll er ein zwei Meter breites Bild erzeugen können. Vivitek gibt den Lichtstrom mit 3400 Lumen und den Maximalkontrast mit 2500:1 an. Die 280-Watt-Lampe soll im helligkeitsreduzierten Modus 4000 Stunden lang halten, in der hellsten Betriebsart immer noch 3000 Stunden. Für die Zuschauerbeschallung sorgt ein 10-Watt-Soundsystem. Laut Vivitek soll der D7180HD in Kürze für rund 4000 Euro erhältlich sein. (jkj)

Vorerst keine biegsamen OLEDs

Samsung legt die Produktion von biegsamen organischen Displays auf Eis. Es gab offenbar Probleme bei der Verkapselung der OLEDs und eine zu geringe Ausbeute. Stattdessen sollen auf der Pilotanlage nun OLEDs auf Glassubstraten produziert werden: Nach Brancheninformationen kann Samsung in seiner Fabrik der Generation 5.5 derzeit monatlich 56 000 Glassubstrate der Größe 1,30 m × 1,50 m verarbeiten. Durch die Umwandlung der Anlage könnte sich die Stückzahl auf 64 000 Substrate monatlich erhöhen. Damit wären erheblich mehr AMOLEDs für Smartphones verfügbar.

Bei AUO verzögert sich die Massenproduktion von AMOLEDs erneut. Der Displayspezialist wird erst im kommenden Jahr mit OLEDs durchstarten. In der AUO-Fabrik sollen 4,3-zöllige OLED-Panels für Smartphones von HTC und Sony vom Band laufen, berichtetet Digitimes. Bessere Nachrichten kommen von AUO aus dem LCD-Bereich: Hier stellte das Unternehmen einen 4,46-zöllige Smartphone-Touchscreen vor, der 720p-Auflösung besitzt und von einem nur ein Millimeter schmalen Rand eingefasst wird. Neben LG gilt AUO als Panellieferant für das 7,9-zöllige iPad Mini. (uk)

IDC: weltweit 5,9 Millionen Druckseiten pro Minute

Weltweit wurden 2011 rund 3,09 Billionen Seiten von Druckern in Haushalten und Büros bedruckt – rund 5,9 Millionen Seiten in jeder Minute. Das meldet das Marktforschungsunternehmen IDC. Die Gesamtmenge an Druckseiten schrumpfte damit im Vergleich zu 2010 um ein Prozent. Den leichten Rückgang beobachteten die IDC-Statistiker auch für Europa, den Mittleren Osten und Afrika (EMEA). Während das Druckaufkommen in Westeuropa sogar um 3 Prozent 2011 sank, stieg es in den Entwicklungsmärkten in Osteuropa und Afrika um 2 Prozent. Allerdings ist Westeuropa für 63 Prozent des Gesamtdruckaufkommens verantwortlich – immerhin 2 Millionen Seiten pro Minute. IDC-Forschungsdirektorin Ilona Stankeova errechnete, für den Transport aller 2011 in den EMEA-Märkten gedruckten Seiten bräuchte man 200 000 28-Tonner.

Die IDC-Zahlen berücksichtigen dabei nur Drucker und Multifunktionsgeräte bis zu Druckleistungen von 70 Seiten (Mono-Laser) respektive 45 Seiten pro Minute (Farb-Laser) sowie Tintengeräte für Arbeitsgruppen und Heimanwender. Den mit über 92 Prozent größten Anteil an den im vergangenen Jahr gedruckten Seiten haben die Laserdrucker und Multifunktionsgeräte: Die Schwarzweiß-Laser stellen hier mit fast 83 Prozent den Löwenanteil, sie haben allein 780 Milliarden Druckseiten (EMEA) produziert. Zumindest in Westeuropa steigt die Anzahl von mit Farb-Lasern bedrucken Seiten aber jährlich um etwa 5 Prozent. Tintendrucker stellen zwar fast 60 Prozent der in Haushalten und Büros installierten Geräte, tragen aber nur gut 7 Prozent zu den 2011 bedruckten Seiten bei. Der überwiegende Teil steht hier in Haushalten und Kleinbüros mit geringem Druckaufkommen. (rop)

Gedruckte OLEDs

Der Chemieriese Merck ist als Lieferant von Flüssigkristallen für die Displayindustrie eine der Top-Adressen. Künftig wollen die Darmstädter auch bei den OLEDs an der Weltspitze mitspielen. Einen wichtigen Schritt dahin machte Merck durch die Partnerschaft mit Druckerspezialist Epson: Die beiden Unternehmen unterzeichneten kürzlich eine Kooperations- und Lizenzvereinbarung. Durch sie kann Merck die Mikro-Piezo-Inkjet-Technik von Epson nutzen, um organische Materialien so aufzulösen, dass sie sich aufdrucken lassen.

Gedruckte OLEDs sind ein großes – und auch ehrgeiziges – Ziel der Displayindustrie. Bislang muss das organische Material im Vakuum aufwendig auf die Substrate abgeschieden werden, um homogene und farbstabile Leuchtschichten zu erzeugen. Die Drucktechnik verspricht hier deutlich verkürzte, viel einfachere Produktionsprozesse und damit deutlich geringere Kosten. Allerdings wird es noch eine Weile dauern, bis große OLEDs im kostengünstigen Rollendruck-Verfahren produziert werden. In den kommenden fünf Jahren wird die OLED-Technik nach Einschätzung von Marktforschern bei Fernsehdisplays deutlich unter zehn Prozent bleiben. (uk)

Laserprojektoren: Durchbruch bei grünen Laserdioden

Grüne Laser gibt es schon länger, die meisten nutzen allerdings Frequenzverdoppler, um aus infrarotem Laserlicht grünes Licht zu erzeugen. Osram stellt nun seine ersten grünen Diodenlaser vor, die direkt Licht der Wellenlänge von 510 bis 530 nm erzeugen. Die PL 520 erzielt eine Ausgangsleistung von 50 mW, die Diodenvariante PL 515 immer noch 30 mW, als Wirkungsgrad nennt Osram fünf bis sechs Prozent.

Die Diodengehäuse haben jeweils einen Durchmesser von 3,8 mm. Hier liegt einer der Vorteile von direkten gegenüber gepumpten Laserdioden: Die Frequenzverdopplung braucht mit Phasenkoppler und Konverter zusätzliche Bauelemente und damit mehr Platz im Diodengehäuse. Wünschenswert sind aber möglichst kompakte Abmessungen, wenn die Laserdioden in Mobilgeräte eingebaut werden sollen. Ein wesentlicher Vorteil gegenüber Mobilprojektoren mit herkömmlichem LED-Licht: Die Projektion mit Laserlicht ist stets im Focus, auch auf gekrümmten Flächen.

Die direkt emittierenden Laser sollen sich zudem besser modulieren lassen als solche mit Frequenzverdoppler. Dies ist wichtig für Projektoren mit DLP-Chips, weil sich bei diesen der Farbanteil pro Pixel aus der Leuchtdauer ergibt. Weil sich der Laserstrahl auch auf große Entfernung kaum aufweitet, lassen sich die grünen Laserdioden beispielsweise auch zur Abstandsmessung am Bau verwenden. Weiterer Vorteil hier: Bei gleicher Strahlintensität nimmt der Mensch grünes Licht besser wahr als das üblicherweise verwendete rote Licht. (uk)

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