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LESEPROBE

Office-Leichtgewicht

Die handliche Büro-Software deckt den Grundbedarf

Test & Kaufberatung | Test

Die Calligra Suite bietet ein weitgehend intuitiv bedienbares Office-Paket für Linux, das zwar nicht über den Funktionsumfang von LibreOffice & Co. verfügt, aber ein durchdachtes Bedienkonzept mitbringt. Das flinke Büropaket zeichnet sich durch besonders viele Programme aus und hängt mit seinem Zeichenprogramm die Konkurrenz ab.

Wer in seinem Office-Paket nur eine Handvoll Funktionen braucht, muss auf der Suche nach diesen bei LibreOffice & Co. unnötig durch die umfangreichen Menüs blättern. Eine Alternative bieten die Module der 2010 aus dem KOffice-Projekt hervorgegangene Calligra Suite mit ihren leicht bedienbaren, übersichtlichen Programmoberflächen.

Calligra enthält neun Programme, die Hand in Hand arbeiten: Die zentralen Elemente des Open-Source-Büropakets sind die Textverarbeitung Words, die Tabellenkalkulation Sheets und die Präsentationssoftware Stage. Flussdiagramme lassen sich mit Flow konstruieren, um Datenbanken kümmert sich Kexi, zum Erfassen von Notizen ist Braindump dabei und für die Projektverwaltung bietet Calligra das Modul Plan. Im Grafikbereich kann Calligra gleich doppelt punkten: Zeichnen auf Pixelebene lässt sich mit Krita, für Vektorgrafiken ist Karbon gedacht. Die Module sind längst nicht alle gleich ausgereift: Während Krita mit viel Lob bedacht wird, ist beispielsweise die Notizverwaltung noch recht neu. Neben der Linux-Version ist mit Calligra Active auch eine auf QML basierende Fassung für Tablets sowie eine experimentelle Version für Windows verfügbar. ...


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