Sprechstunde

Wie der Telefoniedienst in ersten LTE-Geräten funktioniert

Wissen | Know-how

LTE, die Mobilfunktechnik der vierten Generation, beeindruckt sehr mit schneller Datenübertragung, sodass man fast vergessen könnte, dass sie erst noch lernt, Telefonate zu vermitteln. Weil das langwierig ist, helfen in der Zwischenzeit 2G- und 3G-Netze aus. Der Rückgriff hat Folgen für Telefonate, Datenverbindungen und für das Roaming, schlimmstenfalls sind sogar Verbindungsabbrüche möglich.

LTE-Mobilfunknetze sind für schnelle Datenverbindungen und für eine paketorientierte Übertragung von Sprachsignalen gedacht. Bislang hat die LTE-Technik indes nur mit dem Datenübertragungsdienst Fuß gefasst; mit Datenraten bis 100 MBit/s fühlen sich Smartphones mit LTE so schnell wie mit Wireless LAN auf Basis der IEEE-Norm 802.11n an. Umfangreiche Praxiserfahrungen haben wir veröffentlicht [1, 2, 3].

An der Technik zur Sprachübertragung im LTE feilen Zulieferer und Netzbetreiber hingegen noch. Damit man in der Zwischenzeit auch mit LTE-Geräten telefonieren kann, greifen die frühen Gerätegenerationen auf 3G- und 2G-Netze zurück. ...

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