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Industrie-Router mit OpenVPN

Die beiden für die Montage auf Hutschienen gedachten Router EBW-H100 und EBW-E100 von Insys verbinden die lokalen Netze in Indutrieanlagen und weit entfernten Leitstellen über virtuelle private Netze (VPNs) wahlweise per IPSec, PPTP oder OpenVPN – ungewollte Zugriffe wehren sie mit einer Firewall ab. Beide Geräte besitzen zwei Fast-Ethernet-Schnittstellen für den Zugriff auf LAN oder Internet, der EBW-H100 wählt sich zusätzlich per Mobilfunk (HSDPA, HSUPA, UMTS, EDGE und GPRS) ins Internet ein. Eine Mobilantenne schließt man über einen SMA-Anschluss an das Gerät an.

Der EBW-H100 kostet 430 Euro, der EBW-E100 330 Euro. Beide kommen im März 2013 auf den Markt. (rek)

Dualband-WLAN an der Zimmerdecke

Der Dualband-AP namens NWA1123-NI von Zyxel funkt unauffällig von Wänden oder Decken herab, misst 130 mm im Durchmesser und ist 55 mm hoch. Im Inneren der weißen Box stecken zwei WLAN-Module, die parallel im 2,4- und 5-GHz-Band gemäß der IEEE-Norm 802.11n-300 funken und bis zu acht per VLAN logisch getrennte Funkzellen (Multi-SSIDs) pro Band aufspannen. Netzwerkseitig sind unter anderem IPv6-Support, die Authentifizierung von WLAN-Clients per Radius sowie SNMP zur Fernüberwachung dabei.

Zyxel empfiehlt ausdrücklich die Deckenmontage, da sie die Reichweite gegenüber einer Aufstellung weiter unten im Raum, etwa im Regal, um bis zu 50 Prozent vergrößere. Strom lässt sich mittels Power over Ethernet über den Gigabit-LAN-Port einspeisen (IEEE 802.3af), laut Hersteller zieht das Gerät etwa 7 Watt.

Auch im Brandfall sei das verbaute Material ungiftig und umweltverträglich, sodass der Access Point auch für den Einsatz in öffentlichen Räumen und Hotels geeignet sei, erklärt Zyxel. Der NWA1123-NI kostet 259 Euro. (dz/rek)

Mobilfunkantenne für LTE

Lancoms externer Antennenträger AirLancer Extender O-360-4G enthält zwei Breitbandantennen für die Mobilfunktechniken GSM/EDGE, UMTS/HSPA+ und LTE in den Frequenzbereichen von 800 bis 2700 MHz. Im Freien lässt sich das wetterfeste Gerät an Masten oder Fassaden anbringen, innerhalb von Gebäuden hilft ein Standfuß beim Aufstellen. Das aus zwei Einzelantennen bestehende und als Rundstrahler ausgelegte Gerät beherrscht den Empfang mehrerer räumlich getrennter Datenströme (MIMO) – was etwa beim LTE-Betrieb zusätzliche Geschwindigkeit verspricht. Samt Montagematerial und 5 Meter Kabel mit RP-SMA-Stecker kostet die AirLancer Extender O-360-4G knapp 177 Euro. (rek)

Kommission gibt UMTS-Frequenzen für LTE frei

Die EU will mehr Frequenzbereiche für Mobilfunktechniken der vierten Generation (4G) bereitstellen. Der bisher für UMTS reservierte Bereich im 2-GHz-Band soll für LTE (Long Term Evolution) freigegeben werden (1920 bis 1980 MHz gepaart mit 2110 bis 2170 MHz). Den Beschluss der EU-Kommission müssen die Mitgliedsstaaten bis spätestens zum 30. Juni 2014 umsetzen.

In Deutschland nutzen alle vier Mobilfunkbetreiber den genannten Frequenzbereich für UMTS-Dienste. Die Nutzungsrechte der Frequenzen waren im Jahr 2000 in einer spektakulären Auktion verkauft worden. Mit dem Beschluss bekommen die Netzbetreiber nun die Möglichkeit, neue Technik auch auf diesen Frequenzen einzusetzen. Für den Verbraucher soll sich das nach Vorstellung der Kommission in schnelleren Datenverbindungen und erweiterten Breitbanddiensten auswirken. (vbr/rek)

Seriell-zu-Ethernet-Adapter

Der nur 68 Gramm leichte Geräteserver xDirect von Lantronix verbindet serielle Geräte etwa in der Industrie oder Medizin per Ethernet mit IP-Netzen. Das Gerät bezieht den dafür nötigen Strom über seine Fast-Ethernet-Buchse (PoE) oder über eine nur für diesen Zweck gedachte Mini-USB-Buchse. Im Gerät arbeitet laut Hersteller ein vollständiger IP-Stack samt Webserver, über den es sich per Browser einrichten und nutzen lassen soll. Lantronix verlangt für den xDirect knapp 100 US-Dollar. (rek)

Netzwerk-Notizen

Der bereits zur vergangenen CeBIT angekündigte LTE-WLAN-Router Fritzbox 6810 LTE von AVM steht nun in den Regalen. Das mit den üblichen Fritzbox-Funktionen wie DECT und WLAN (IEEE 802.11n-300) ausgestattete Gerät wählt sich per LTE ins Internet ein, beherrscht dabei aber nur die Frequenzbänder bei 800 MHz und 2,6 GHz. Für die Telefonie nutzt es Voice over LTE. Die Fritzbox 6810 LTE kostet 230 Euro.

Gegen die kürzlich bekannt gewordene Lücke bei der Authentizitätssicherung von E-Mail-Absendern DKIM helfen unter anderem lange und wechselnde Schlüssel mit Verfallsdatum sowie verschiedene Konfigurationsoptionen, die die Messaging, Malware and Mobile Anti-Abuse Working Group (M3AAWG) in einem Papier zusammengefasst hat (siehe c’t-Link).

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