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Indoor-Sportmodus für GPS-Outdoor-Uhr

Garmin hat für seine GPS-Outdoor-Uhr Fenix ein kostenloses Update auf Firmware 2.90 veröffentlicht (siehe auch c’t-Link). Dieses versetzt die Uhr in die Lage, per ANT+-Funk einen Laufsensor anzubinden, um damit etwa in einem Studio (also ohne GPS-Empfang) zu trainieren. Das Fehlen dieser Option war im Test in c’t 23/12 bemängelt worden. Nach dem Update bietet die Uhr einen dedizierten Indoor-Modus. Zu den darstellbaren Werten zählen neben Geschwindigkeit und Distanz auch die Trittfrequenz.

Der Laufsensor lässt sich aber nicht nur in geschlossenen Räumen einsetzen. Wer möchte, kann die Möglichkeit auch bei Läufen im Freien nutzen; die Strecke wird dann weiterhin über GPS ermittelt. Mit der neuen Firmware wurde zudem die Karten-/Routendarstellung auf dem Gerät verbessert. So ist es nun möglich, den angezeigten Ausschnitt zu verschieben (siehe auch S. 178 in dieser Ausgabe). Hinzu kommen mit dem Update einige kleinere Verbesserungen wie eine laut Garmin genauere Berechnung des Kalorienverbrauchs und Bugfixes. Das in c’t 23/12 ebenfalls getestete Konkurrenzmodell Suunto Ambit ist bislang nicht in der Lage, einen Laufsensor anzubinden. Allerdings soll diese Funktion auch für diese GPS-Outdoor-Uhr nachgeliefert werden; das Firmware-Update ist noch für diesen November angekündigt. (nij)

Apps unterstützen Krafttraining

Runtastic hat vier Apps für jeweils eine der vier Kraftübungen Liegestütz (englisch Push-Ups), Sit-Ups, Klimmzüge (Pull-Ups) und Kniebeugen (Squats) veröffentlicht. Die Leistungen des Anwenders ermitteln die Apps über die im Smartphone oder Tablet eingebauten Sensoren. So nutzt „Runtastic PushUps“ den Näherungssensor in den Geräten, alternativ kann man mit der Nase oder Stirn aufs Display tippen. Sit-Ups, Klimmzüge und Kniebeugen werden über den Beschleunigungssensor erkannt. Bei unseren Versuchen klappte das einwandfrei.

Jede App bietet für mehrere Leistungsstufen Trainingspläne an, die eine kontinuierliche Steigerung verlangen. Ein „freies Training“ ist jederzeit möglich. Ehrgeiz wird mit virtuellen Auszeichnungen belohnt, die sportlichen Erfolge und Rekorde lassen sich in sozialen Netzwerken teilen. Die Anwendungen kontrollieren und korrigieren die Ausführung der Übungen nicht. Die Indoor-Apps sind für iOS- und Android-Geräte für jeweils 0,89 Euro über Apples App Store beziehungsweise Googles Play Store erhältlich. (nij)

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