Mit dem Zweiten sieht man besser

Second Screen: Apps verknüpfen Tablets und Smartphones mit dem Fernsehen

Wissen | Know-how

Während die TV-Hersteller fieberhaft versuchen, ihre Geräte „smart“ zu machen, hat sich der netzaffine Fernsehzuschauer längst daran gewöhnt, parallel zum TV-Konsum per Notebook, Tablet oder Smartphone zu surfen. Es gibt erste spannende Ansätze, beides zu verbinden.

Der 6. Oktober 2012 hätte ein großer Tag werden können für eine neue Form der Mediennutzung. Er hätte die Jugend von heute zurückholen können in den trauten Kreis der Familie, zurück vor den Fernseher am Samstagabend. Parallel zu „Wetten, dass“ erhielten Zuschauer in einer eigens geschaffenen App Zusatzinformationen. Sie spekulierten über die Erfolgsaussichten der Kandidaten und stimmten über den Wettkönig ab. Sie konnten miteinander chatten, twittern oder Making-of-Szenen bestaunen.

Mit einem neuen Redaktionssystem wollte das ZDF eigentlich dafür sorgen, dass Redakteure Neues und Wissenswertes aus der App in den Livebilderstrom der Sendung einflechten können. Das passierte aber nicht. 30 000 Tweets wurden zu Markus Lanz und Co. gepostet – und keiner ging auf Sendung. „Wetten, dass“ startete auf dem Second Screen, und kaum einer hats gemerkt. ...

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