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Schlanker Rechner mit Windows 8

Der Mini-Rechner Lenovo IdeaCentre Q190 misst lediglich 22 Millimeter in der Breite, ist aber nicht mit langsamer Nettop-Technik sondern mit Sandy-Bridge-Prozessoren ausgestattet. Zur Wahl stehen Celeron 887 (2 Kerne, 1,5 GHz) oder Core i3-2365M (2 Kerne mit Hyper-Threading, 1,4 GHz), bis zu 8 GByte RAM sowie bis zu 1 TByte Festplattenplatz. Zum Lieferumfang gehören HDMI, Kartenleser, USB 3.0, WLAN und eine kompakte, drahtlose Multimedia-Tastatur, um den Rechner bequem vom Sofa aus zu bedienen. Optional lässt sich der Rechner mit DVD- oder Blu-ray-Laufwerk ordern, dann verdoppelt sich seine Breite. Den Lenovo IdeaCentre Q190 gibt es in der Basiskonfiguration ab Januar für 330 Euro inklusive Windows 8 zu kaufen. (chh)

Nvidia trickst bei DirectX 11.1

Nvidias aktuelle 28-Nanometer-GPUs, die auf Grafikkarten der GeForce-600-Serie sitzen, unterstützen entgegen dem bisherigen Kenntnisstand nur bestimmte Funktionen von Microsofts Programmierschnittstelle DirectX 11.1. Dies erklärte Nvidia gegenüber c’t. Daher laufen die Karten unter Windows 8 lediglich im Feature Level 11_0 – das entspricht dem herkömmlichen DirectX-11.0-Befehlssatz. Es handelt sich dabei um die Karten GeForce GT 640, GTX 650, GTX 650 Ti, GTX 660, GTX 660 Ti, GTX 670, GTX 680 und GTX 690. Bis dato hatten die Fachpresse und einige Hersteller angenommen, dass Nvidias Kepler-Karten sämtliche DirectX-11.1-Funktionen unterstützen.

Nvidia suggeriert dies nämlich nicht nur in der Nvidia-Systemsteuerung und in einem Treiber-Changelog, sondern auch in einer offiziellen Pressemitteilung zur GeForce GTX 680 und führte dies in Gesprächen mit Journalisten auf einer zentralen Presseveranstaltung ebenfalls aus. Dies wirft ein schlechtes Licht auf die GPU-Firma, denn was die tatsächlich in Hardware realisierten Funktionen von Grafikchips angeht, mussten sowohl die Fachpresse als auch Hersteller zunächst auf die Aussagen des GPU-Entwicklers vertrauen – besonders im Fall von DirectX 11.1. Die Schnittstelle wird nämlich ausschließlich unter Windows 8 unterstützt, welches zum Marktstart der betroffenen Grafikkarten noch nicht erhältlich war. Dabei spielt es keine Rolle, ob die von Nvidia nicht unterstützten Direct3D-Funktionen für Spiele relevant sind oder nicht, denn das Feature-Level 11_1 fordert einen genau spezifizierten, vollständigen Funktionssatz.

Zwar ist die Differenzierung zwischen Feature-Level und DirectX-Version zulässig, allerdings könnten dann selbst alte DirectX-9-Karten als kompatibel zu DirectX 11.1 beworben werden. Denn DirectX bietet die Direct3D Feature Levels 9_1, 9_2, 9_3, 10_0, 10_1, 11_0 und 11_1. Nvidia bediente sich also mit dem gelgentlichem Erwähnen von „DirectX 11.1“ eines Tricks, möglicherweise um nicht schlechter als der Konkurrent AMD dazustehen, dessen aktuelle Grafikkartengeneration Radeon HD 7000 das Feature-Level 11_1 von DirectX 11.1 inklusive der Funktion Target Independent Rasterization vollständig unterstützt. (mfi)

Mini-ITX-Mainboards für FM2-Prozessoren

AMDs Prozessoren der Serie A eignen sich dank der vergleichsweise leistungsfähigen Grafikeinheit für Multimedia-Rechner. Für kompakte PCs bietet Zotac die FM2-Mainboards A75-ITX WiFi B-series und A55-ITX WiFi B-series im Mini-ITX-Format an. Sie unterscheiden sich hauptsächlich beim Chipsatz und in der Anzahl der SATA- und USB-3.0-Ports. Das A75-ITX WiFi B-series bietet 8 × USB 3.0, 2 × USB 2.0 und 4 × SATA 6G. Das A55-ITX WiFi B-series bringt 2 × USB 3.0, 8× USB 2.0 und 4 × SATA II mit. Zur übrigen Ausstattung der beiden Boards zählen zwei Speicher-Slots, ein PEG-Slot, WLAN und Bluetooth. (chh)

Netzteile für Systemintegratoren

Listan führt mit der Serie be-quiet! S7 sieben ATX-Netzteilmodelle ein, die ohne preistreibende Extras wie etwa ein modulares Kabelsystem vor allem PC-(Selbst)Montierer ansprechen sollen. Das kleinste Modell S7-300 (BN140) leistet 300 Watt, hat 4 SATA-, 2 IDE- und einen Floppy-, aber keinen PCIe-Stecker für Grafikkarten. Es kommt auf maximal 87 Prozent Wirkungsgrad. Die stärkste Ausführung S7-700 (BN146) liefert 700 Watt, bietet 4 PCIe-Stecker nebst 9 × SATA, 3 × IDE und Floppy-Anschluss bei 90 Prozent maximaler Effizienz. Eine Besonderheit der Serie: Auf den 12-Volt-Schienen darf man bis zu 96 Prozent der Nennleistung entnehmen. Im Handel kosten die Netzteile zwischen 56 Euro fürs S7-300 und 100 Euro für das S7-700. (ea)

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