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LESEPROBE

Kepler-Koloss

Die Workstation-Grafikkarte Quadro K5000

Test & Kaufberatung | Test

Nvidias Quadro K5000 ist dank 28-Nanometer-GPU deutlich sparsamer als der Vorgänger und soll sogar AMDs neue FirePro-Karten überflügeln.

Rund 2000 Euro kostet Nvidias erste Profi-Grafikkarte mit Kepler-GPU – die Quadro K5000. Sie soll CAD- und 3D-Konstruktionsanwendungen beschleunigen und AMDs neue FirePro-W-Serie übertrumpfen. Von der Firma PNY erhielten wir ein Testexemplar der Quadro K5000. Sie ist zu den gängigen 3D-Schnittstellen DirectX 11.0 und OpenGL 4 sowie den GPGPU-APIs CUDA 5.0 und OpenCL 1.1 kompatibel. Der Workstation-Spezialtreiber aktiviert nach Bedarf ECC-Speicherschutz sowie eine erhöhte 30-Bit-Farbtiefe mit 1,07 Milliarden statt nur 16,7 Millionen Farben. Damit letzteres auch funktioniert, braucht man einen 30-Bit-fähigen Monitor und Programme, die die hohe Farbtiefe unterstützen.

Bis zu vier Displays steuert die Profikarte gleichzeitig an – im Vollbild-3D-Betrieb sind aber maximal drei nutzbar. Sie lassen sich über den Treiber auch zu einem Panoramaschirm zusammenschalten (Nvidia Surround). Die beiden DisplayPorts (v1.2) geben je bis zu 4096 × 2160 Pixel (50 Hz) aus, bei den beiden Dual-Link-DVIs ist bei 2560 × 1600 Pixeln Schluss. Jeder K5000 liegen zwei Adapter von DisplayPort auf DVI bei, die Auflösungen von bis zu 1920 × 1200 Bildpunkten erlauben, sowie ein DVI-zu-VGA-Steckverbinder. ...


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