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WhatsApp-Alternativen starten

Vor dem Hintergrund der anhaltenden Sicherheitsprobleme des Messengers WhatsApp (siehe S. 37) haben andere Anbieter Konkurrenz-Apps veröffentlicht. Dazu zählt der Facebook Messenger, der in der neuesten Version auch ohne einen Account für das soziale Netzwerk funktioniert. Eine E-Mail-Adresse oder eine Mobilfunknummer, Name, Vorname, Geschlecht und Geburtstag will der Facebook Messenger bei der Anmeldung wissen. Mit der App kann man Nachrichten senden, Gruppenkonversationen führen und Fotos teilen. Empfänger können dabei andere Nutzer des Messengers oder Facebook-Mitglieder sein.

Auch Hike konkurriert mit WhatsApp. Der kostenlose Messenger ist für Android, iOS und Windows Phone verfügbar. Hike hat einen ähnlichen Funktionsumfang wie WhatsApp und wird ganz offensichtlich von den Benutzern goutiert: Innerhalb weniger Tage war es in den Top Ten der Apps für soziale Netzwerke für das iPhone.

Derzeit ist aber auch Hike relativ unsicher, weil es die Nachrichten als Klartext sendet. Die Entwickler wollen zum Jahresende eine Version herausbringen, die Nachrichten verschlüsselt. (jo)

TomTom renoviert

TomTom hat neue Versionen der Navigations-Apps für iOS und Android veröffentlicht. Die Android-Version 1.1 unterstützt jetzt auch höhere Display-Auflösungen als 800 × 480. Sie ist ab 35 Euro erhältlich (mit Karten für Deutschland, Österreich und die Schweiz). Die iOS-Version 1.12 nutzt das größere Display des iPhone 5 und ist kompatibel zu iOS 6. Außerdem enthält sie aktualisiertes Kartenmaterial. Die D-A-CH-Version kostet 50 Euro. (ad)

30 Wörterbücher für unterwegs

Pons hat eine kostenlose App für Android und iOS veröffentlicht, die Zugriff auf mehr als 30 Wörterbücher für 12 Sprachen gibt. Die App greift auf die Online-Datenbank beim Hersteller zu, benötigt also einen Internet-Zugang. Einzelne Übersetzungen lassen sich als Favoriten für die Offline-Nutzung speichern. Wer nicht weiß, wie man einen bestimmten Begriff ausspricht, kann ihn sich per Soundausgabe anhören. (jo)

Snapseed kostenlos – auch für Android

Google hat eine Android-Version des Fotobearbeitungsprogramms Snapseed veröffentlicht. Das Programm kann Fotos mit einer Reihe von Filtern aufwerten – auch nur selektiv bestimmte Bereiche. Mit etlichen Effekten lässt sich ein Bild auch verfremden. Bisher war Snapseed nur für iOS verfügbar. Mit der Freigabe der Android-Version wird Snapseed kostenlos, auch die bisher kostenpflichtige iOS-Version. (jo)

Private Kanäle für Firmen-Apps

Google eröffnet Firmen einen neuen Weg, interne Apps zu verteilen. Sie können in Google Play einen privaten Kanal eröffnen, unter dem ihre Mitarbeiter diese dann beziehen können. Das Angebot steht allerdings nur Firmen zur Verfügung, die das Angebot Google Apps for Business nutzen. Administratoren können die Apps über die Entwickler-Konsole hochladen; Mitarbeitern, die sich mit der Firmen-E-Mail-Adresse bei Google Play anmelden, stehen die Firmen-Apps dann unter Play Store\Apps\Firmenname zur Verfügung. (jo)

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